
Sie stehen am Horst-Janssen-Museum, in unmittelbarer Nähe des Lappan. Am Anfang stand eine Sammlung. Das Ehepaar Carin und Carl Vogel aus Hamburg hatte Arbeiten von Horst Janssen zusammengetragen. 1995 erwarb der Oldenburger Unternehmer Claus Hüppe diese Sammlung für eineinhalb Millionen D-Mark. Sie wurde der Grundstock, und sie machte den Bau des Museums möglich. Im Jahr 2000 wurde das Haus mit achtzehnhundert Blättern eröffnet. Entworfen haben es Peter Reinig, Meike Dreyer und Carl Deters. Horst Janssen war Zeichner, Radierer, Grafiker, Lithograf, Holzschnittkünstler, Autor, Plakatkünstler und Illustrator. Die vielen Seiten seines Talents sind das Thema der Dauerausstellung, die 2020 neu eröffnet wurde, unter dem Titel „Horst Janssen – Neu entdeckt“. In vier Themeninseln lernen die Gäste seinen Lebensweg kennen, seine Verfahren der Zeichnung und des Druckens und seine Wortkunst. Es gibt Hör- und Fühlstationen und eine Zeichenwerkstatt, in der man selbst kreativ werden kann. Ein Film, Mitmach-Stationen und Originale zeigen, wie die komplexe Technik einer Ätzradierung funktioniert. Die ausgestellten Originale werden dreimal im Jahr ausgetauscht. Das Haus hat drei Ausstellungsebenen. Ebene 1 gehört der Dauerausstellung, auf den Ebenen 2 und 3 laufen drei bis vier Sonderausstellungen im Jahr. Sie stellen die Zeichnung als universelles Ausdrucksmittel in den Mittelpunkt: Graphic Novels, Storyboards, Kostümentwürfe, Partituren, Papierschnitt, digitale und animierte Zeichnungen. Gezeigt wurden bereits Werke von Man Ray, Niki de Saint Phalle, Jean Tinguely, Salvador Dalí, Günter Grass und Egon Schiele. Eine Bibliothek stellt fünfundzwanzigtausend Kunstbände zur Verfügung, darunter nahezu alle Veröffentlichungen Janssens. Die Claus Hüppe-Stiftung verleiht in regelmäßigen Abständen den Horst-Janssen-Grafikpreis, etwa an Katja Eckert 2003, Ralf Ziervogel 2014 und Tobias Dostal 2017. 2009 veranstaltete das Museum zum achtzigsten Geburtstag Janssens die erste breit angelegte Retrospektive seit dem Tod des Künstlers, mit rund dreihundert Werken. Und 2016 kaufte es von Stefan Blessin eine Sammlung von dreihundertfünfzehn Aquarellen, Drucken und Zeichnungen Janssens für eineinhalb Millionen Euro. Stiftungen ermöglichten den Kauf. Seitdem hat das Museum neben Dauerleihgaben eine eigene Sammlung.
Sie stehen am Horst-Janssen-Museum, das dem Zeichner und Grafiker Horst Janssen gewidmet ist. Es wurde im Jahr 2000 mit achtzehnhundert Blättern der Sammlung des Ehepaars Carin und Carl Vogel eröffnet. Räumlich und organisatorisch ist es mit dem Stadtmuseum verbunden.
Hier hängen Bilder von Horst Janssen. Er war Zeichner, aber auch Autor und Plakatkünstler. Das Museum wurde im Jahr 2000 eröffnet, mit achtzehnhundert Blättern von ihm. In einer Zeichenwerkstatt kannst du selbst etwas zeichnen. Es gibt außerdem Stationen zum Hören und zum Fühlen. Ein Film und Mitmach-Stationen zeigen, wie eine Ätzradierung entsteht. Die Originale an der Wand werden dreimal im Jahr ausgetauscht. So gibt es immer etwas Neues zu sehen. Was zeichnest du am liebsten?
Koordinaten: 53.1444, 8.21472 · auf der Karte