
Sie stehen am Schifffahrtsmuseum am Sartorikai. Das Gebäude war eine Fischhalle. 1910 wurde sie bei den Seegartenbrücken eröffnet, um den Fischhandel an einem Ort zu bündeln und vom Wetter unabhängig zu machen. Stadtbaurat Georg Pauly entwarf das repräsentative Gebäude mit dem hohen Dach. Im Inneren lagen zwei acht Meter lange Becken, um die herum die Fischer ihre Stände errichteten, außen gab es dreißig einzeln zugängliche Ladengeschäfte. Die Halle erfüllte die Erwartungen nicht: Für Auktionen war sie zu klein, und die Geschäfte und Stände fanden keine Mieter. Den Zweiten Weltkrieg überstand sie ohne Schäden. 1948 zog der Fischmarkt an die Schwentinemündung, und die Halle verlor ihre Funktion. Nach langem Leerstand wurde 1966 der Abbruch beschlossen, aber nicht durchgeführt. 1972 stellte man das Bauwerk unter Denkmalschutz. Am 30. April 1978 wurde das Schifffahrtsmuseum eröffnet, und am 25. April 2014 nach Sanierungsarbeiten mit neu ausgerichteter Ausstellung wiedereröffnet. Gezeigt werden Kiels Fischereigeschichte, der Nord-Ostsee-Kanal, Marinemalerei, zahlreiche Schiffsmodelle und nautisches Gerät. Zu den Exponaten gehört ein Wracksegment des Kleinst-U-Bootes Seehund, das 1995 beim Bau des dritten Fährterminals aus der Kieler Förde geborgen wurde. Im August 2020 eröffnete die neue Dauerausstellung Marine, Werften, Segelsport. 2018 gab es eine Sonderausstellung zum hundertsten Jahrestag des Kieler Matrosenaufstandes. Gehen Sie hinaus an die Museumsbrücke Seegarten. Dort liegen das Motorrettungsboot Hindenburg, das Feuerlöschboot, das Fahrgastschiff Stadt Kiel und der Tonnenleger Bussard von 1906. Vor dem Museum steht die Laterne des Feuerschiffes Kiel, das später als Segelschulschiff Alexander von Humboldt bekannt wurde. Und die Hanse? Kiels Fernhandel blieb im Mittelalter weit hinter dem anderer Ostseehäfen wie Lübeck, Flensburg, Stralsund, Rostock und Wismar zurück. Die Stadt war 1259 Gründungsmitglied des Wendischen Städtebundes und wurde 1283/84 in die Hanse aufgenommen, beteiligte sich aber nur selten an gemeinsamen Aktivitäten. Der Einfluss des Landesherrn auf den Handel war stärker als in den freien Städten. Von 1469 bis 1496 waren Stadt und Burg an die Freie Hansestadt Lübeck verpfändet. 1554 wurde Kiel aus der Hanse ausgeschlossen, zumal ihm vorgeworfen wurde, Piraten beherbergt zu haben.
Sie stehen am Schifffahrtsmuseum am Sartorikai. Es wurde 1978 in der ehemaligen Fischauktionshalle von 1910 eingerichtet und zeigt die Geschichte der Seestadt Kiel und ihre maritimen Verbindungen in alle Welt. Am Seegarten liegen alte Schiffe, darunter der Tonnenleger Bussard von 1906.
Dieses Haus war früher eine Fischhalle. Sie wurde 1910 gebaut, aber sie war für Auktionen zu klein, und die Läden fanden keine Mieter. Seit 1978 ist hier ein Museum für Schiffe. Es zeigt die Geschichte von Kiel und dem Meer. Im Museum liegt ein Stück vom Wrack eines kleinen U-Bootes, das Seehund hieß. Man fand es 1995 in der Förde. Draußen am Seegarten liegen echte Schiffe, zum Beispiel der Tonnenleger Bussard von 1906 und ein Feuerlöschboot. Welches der Schiffe würdest du gern besuchen?
Koordinaten: 54.3227, 10.1436 · auf der Karte