
Sie stehen vor dem Jean-Paul-Gymnasium. Auf diesem Gelände standen die Klöster, die wir zu Beginn besucht haben, und die Schule hat mit ihnen zu tun. Sie ist aus dem Hofer Gymnasium Albertinum hervorgegangen. Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach gründete es 1546. Es war mit dem Kloster Hof verbunden, das in der Folge der Reformation aufgelöst wurde. Das Gymnasium zählt zu den ältesten Schulen im deutschsprachigen Raum. Schon von 1527 bis 1531 leitete Nikolaus Medler die frühere Latein- und Pfarrschule. Die Rektoren und Lehrer jener Zeit setzten sich für die Einführung des Protestantismus in der Stadt ein, viele wirkten nebenher als Pfarrer oder Superintendenten, und mehrere trugen zur Erforschung der Hofer Stadtgeschichte bei. Nachdem Hof zum Königreich Bayern gehörte, wurde das Gymnasium ab 1811 vorübergehend geschlossen. 1817 eröffnete es wieder, als Königlich humanistisches Gymnasium. Seinen heutigen Namen trägt es seit 1946. Er erinnert an den Schriftsteller Jean Paul, der von 1763 bis 1825 lebte und ein ehemaliger Schüler war. Heute ist es ein musisches, neusprachliches und humanistisches Gymnasium, seit dem Schuljahr 2020/2021 auch ein naturwissenschaftlich-technologisches. Nach den Schülerzahlen ist es das kleinste Gymnasium in Hof. Im Durchschnitt sitzen 21 Schülerinnen und Schüler in einer Klasse. Im musischen Zweig gibt es eine Zusammenarbeit mit den Hofer Symphonikern. Mit Lehrkräften der Musikschule des Orchesters gibt es kostenlosen Instrumentalunterricht, und gemeinsam gestalten sie jedes Jahr mehrere Konzerte. Die Schülerzeitung heißt Nuntius, das heißt Bote, und betreibt auch ein Schülerradio. Am Jean-Paul-Gymnasium hat außerdem der Ministerialbeauftragte für die Gymnasien in Oberfranken seinen Sitz.
Sie stehen vor dem Jean-Paul-Gymnasium. Es geht auf das Gymnasium Albertinum zurück, das 1546 von Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach gegründet wurde. Es zählt zu den ältesten Schulen im deutschsprachigen Raum. Seinen heutigen Namen trägt es seit 1946.
Du stehst vor einer sehr alten Schule. Sie wurde 1546 gegründet und hieß damals Albertinum. Seit 1946 heißt sie Jean-Paul-Gymnasium, nach einem Schriftsteller, der früher selbst Schüler hier war. Er lebte von 1763 bis 1825. Im musischen Zweig können Schülerinnen und Schüler ab der fünften Klasse kostenlos ein Orchesterinstrument lernen. Die Schülerzeitung heißt Nuntius. Das bedeutet Bote. Welches Instrument würdest du gern spielen?
Koordinaten: 50.3218, 11.9143 · auf der Karte