
Ein schmales Fachwerkhaus, das nach oben breiter wird: Jedes Geschoss ragt weiter vor als das untere. Die Balken sind braun, die Gefache weiß, das Dach ist steil und rot gedeckt. Im Erdgeschoss liegt ein Schaufenster. Rechts schließt ein größeres Haus mit grauem Dach an, links steht ein heller Putzbau.
Sie stehen vor dem Umgestülpten Zuckerhut, einem kleinen Fachwerkhaus. Es steht östlich neben dem Pfeilerhaus am Nordostausgang des Andreasplatzes zum Hohen Weg, Andreasplatz 20. Schauen Sie auf die Form: Das Haus kragt an drei Fassaden kühn aus und wird nach oben breiter. Diese umgekehrt konische Form soll an einen auf den Kopf gestellten Zuckerhut erinnern. Der Grund für die ungewöhnliche Bauweise war die Ausnutzung eines kleinen Grundstücks. Das Erdgeschoss hat nur 17 Quadratmeter Grundfläche, das zweite Obergeschoss dagegen 29. Das Haus ist ein Anbau des Pfeilerhauses, das um 1510 errichtet worden war. Am 22. März 1945 wurde der Fachwerkbau beim Luftangriff auf Hildesheim zerstört. Zusammen mit dem einst prächtig verzierten Pfeilerhaus galt der Zuckerhut als Wahrzeichen der Stadt und war seit dem 19. Jahrhundert ein beliebtes Postkartenmotiv. Die Rekonstruktion 2009 und 2010 war umstritten. Sie ging auf eine Initiative der Hildesheimer Altstadtgilde zurück, die sich nach dem rekonstruierten Knochenhaueramtshaus durch weitere Nachkriegsrekonstruktionen einen Namen gemacht hatte. Eigentlich sollten Pfeilerhaus und Zuckerhut gemeinsam wiedererstehen. Die Stadt entschied 2007 aber gegen eine Rekonstruktion des Pfeilerhauses, das in seiner Nachkriegsfassung denkmalgeschützt ist. Die Rekonstruktion des Zuckerhuts umfasste nicht nur die Fassaden, sondern die vollständige zimmermannsmäßige Bauweise. Man verbaute 60 Kubikmeter Eichenbalken und setzte 728 Holznägel ein. Der erste Spatenstich war am 27. Oktober 2009. Das Richtfest musste wegen des Wetters auf den 3. Februar 2010 verschoben werden, die Einweihung war am 8. Oktober 2010.
Sie stehen vor dem Umgestülpten Zuckerhut, einem kleinen Fachwerkhaus am Andreasplatz. Es wird nach oben breiter, wie ein auf den Kopf gestellter Zuckerhut. 2009 und 2010 wurde es nach der Zerstörung 1945 rekonstruiert.
Du stehst vor einem winzigen Haus. Es heißt Umgestülpter Zuckerhut. Das Haus ist unten schmal und oben breit, wie ein Zuckerhut, den man auf den Kopf gestellt hat. Unten hat es nur 17 Quadratmeter Grundfläche, oben 29. So wurde es gebaut, weil das Grundstück so klein war. Im Krieg wurde das Haus zerstört. Dann haben Menschen es 2009 und 2010 mit Eichenbalken und 728 Holznägeln wieder aufgebaut. Warum, glaubst du, passt der Name?
Koordinaten: 52.15225, 9.949888888 · auf der Karte