
Sie stehen vor dem Rathaus auf der Ostseite des historischen Marktplatzes. Hier sitzt die Stadtverwaltung. Es ist ein denkmalgeschützter gotischer Sandsteinbau mit einem zentral aufragenden Stufengiebel, in seinem Kern um das Jahr 1325 entstanden. An dieser Stelle stand möglicherweise schon im 13. Jahrhundert ein Vorgängerbau. Das spätere Gebäude wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts errichtet und in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts umfassend umgebaut. Von 1883 bis 1892 gab es weitere Umbauten unter dem Stadtbaumeister Gustav Schwartz. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus ein Opfer der Fliegerbomben. Beim Luftangriff am 22. März 1945 wurden fast alle Bauwerke am Marktplatz zerstört, übrig blieben neben dem Marktbrunnen nur Teile des Rathauses und des Tempelhauses. Das heutige Gebäude, Markt 1, wurde 1954 wiederaufgebaut. Auf der Westseite hat der Bau aus Quader- und Bruchsteinmauerwerk Maßwerkfenster und durchgehende Arkaden. Die Ostseite zum Platz An der Lilie wurde nach dem Krieg mit einer Glasfassade geschlossen, die von zwei fast ohne Kriegsschäden erhaltenen Türmen eingerahmt wird. 1954 stiftete die Industrie- und Handelskammer eine meterhohe Majolika des Knochenhaueramtshauses, geschaffen vom Bildhauer und Keramikkünstler Otto Hohlt. In den 1980er Jahren beschloss die Stadtverwaltung, den historischen Marktplatz und seine Randbebauung vollständig wieder aufzubauen. Gegenüber dem Rathaus steht das Knochenhaueramtshaus. 1959 wurde nördlich ein Erweiterungsbau angefügt, der bei der Rekonstruktion der historischen Fassaden in den 1980er Jahren umgestaltet wurde.
Sie stehen vor dem Rathaus an der Ostseite des historischen Marktplatzes. Der gotische Sandsteinbau mit Stufengiebel ist in seinem Kern um 1325 entstanden. Das heutige Gebäude wurde 1954 nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaut.
Du stehst vor dem Rathaus. Hier sitzt die Stadtverwaltung. Der Kern des Hauses ist etwa siebenhundert Jahre alt, um 1325 entstanden. Im Zweiten Weltkrieg wurde es durch Bomben zerstört und 1954 wieder aufgebaut. Auf der anderen Seite stehen zwei Türme, die den Krieg fast ohne Schaden überstanden haben, und dazwischen ist eine Wand aus Glas. Der Giebel in der Mitte hat Stufen. Findest du sie? Für das Rathaus wurde 1954 außerdem das Knochenhaueramtshaus nachgebildet, meterhoch und aus Keramik.
Koordinaten: 52.15274, 9.95225 · auf der Karte