
Ein breites, symmetrisches Gebäude mit blassrosa Fassade und dunkleren, waagerechten Bändern. In zwei Reihen sitzen Rundbogenfenster, jeweils zu Paaren gruppiert. In der Mitte liegt ein Rundbogenportal mit Glastür. Oben schließt ein Gesims mit flachem Dach ab. Davor stehen Bäume, am Rand höhere Nachbarhäuser.
Sie stehen vor dem Museum Natur und Mensch, am Rand der Altstadt am Augustinerplatz. Das Gebäude hat eine Vorgeschichte, die mit Museen nichts zu tun hat. Stadtbaumeister Jakob Straub errichtete es 1855 und 1856 als Schulhaus für das Lehr- und Erziehungsinstitut der Dominikanerinnen. Dieses Institut wurde 1867 aufgelöst. Das Museum selbst wurde 1895 als Städtisches Museum für Natur- und Völkerkunde gegründet und wechselte mehrfach den Ort. Ende 1931 eröffnete das Naturkundemuseum seine Schauräume im früheren Schulgebäude an der Gerberau. Die völkerkundlichen Bestände blieben im Magazin. Von 1934 bis zu seiner Entlassung im Juni 1945 leitete der Biologe Heinrich Schütz, ein überzeugter Nationalsozialist, das Museum für Naturkunde. Nach umfassender Sanierung wurde das Haus ab 1982 schrittweise wieder eröffnet. Ein Stück Geschichte steckt im Edelsteinkabinett. Es wurde 1960 gegründet, um an ein Gewerbe zu erinnern: die Edelsteinschleifer im Breisgau. Schon Sebastian Münster beschrieb sie 1544. Fast ein halbes Jahrtausend lang waren Freiburg und Waldkirch bedeutende Zentren der Steinschleiferei, neben Städten wie Straßburg, Nürnberg, Wien und Mailand. Andere Schleiferzentren, etwa Idar-Oberstein, kamen erst später zu großem Ansehen. Bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts hatten die Freiburger Bohrer und Balierer sogar das Monopol für die Verarbeitung des böhmischen Granats Pyrop. Die übrige Naturkunde zeigt Erze, Mineralien, Bergbau im Schwarzwald, Meteorite, Gesteine und Fossilien, dazu zahlreiche Insekten sowie Vogel- und Säugetierpräparate. Der Schwerpunkt liegt auf Südwestdeutschland. Und die Völkerkunde: Alltags-, Kunst- und Ritualgegenstände aus Afrika, Asien, dem indianischen Amerika und der Südsee. Viele davon hatten Freiburger Bürger auf teils ausgedehnten Reisen zusammengetragen und später dem Museum überlassen. Seit 2006 sind sie nicht mehr dauerhaft ausgestellt, nachdem der Brandschutz die Schließung des Neuklosters erzwang. Die 20.000 Objekte lagern seit 2012 im zentralen Kunstdepot in Hochdorf und werden in Sonderausstellungen gezeigt. Seit dem 1. April 2014 trägt das Haus den Namen Museum Natur und Mensch.
Sie stehen vor dem Museum Natur und Mensch am Augustinerplatz, am Rand der Altstadt. Es wurde 1895 als Städtisches Museum für Natur- und Völkerkunde gegründet und beherbergt natur- und völkerkundliche Sammlungen. Das Gebäude an der Gerberau war ursprünglich ein Schulhaus.
In diesem Museum geht es um Steine, Tiere und Menschen aus aller Welt. Es gibt Edelsteine, Mineralien, Meteoriten und Fossilien. Es gibt auch präparierte Insekten, Vögel und Säugetiere. Früher war das Haus eine Schule. Und in dieser Gegend wurden einmal fast ein halbes Jahrtausend lang Edelsteine geschliffen, in Freiburg und in Waldkirch. Schon im Jahr 1544 hat ein Mann namens Sebastian Münster darüber geschrieben. Was würdest du dir zuerst ansehen: einen Stein aus dem Bergwerk oder ein Insekt?
Koordinaten: 47.99331, 7.85159 · auf der Karte