
Sie stehen im Archäologischen Museum Colombischlössle, kurz ArCo. Seine Ursprünge gehen auf Alexander Ecker, Heinrich Fischer und Wilhelm Deecke zurück. Deecke leitete das Geologische Institut der Universität und baute eine Sammlung aus, die seit 1867 bestand. Ab 1926 brachte er sie im Geologischen Institut in der Hebelstraße unter. Unter dem Prähistoriker Georg Kraft wurde 1936 das Museum für Ur- und Frühgeschichte aus dem Institut gelöst. Im Juni 1938 wurde das Museum für Urgeschichte eröffnet. Kraft leitete das Institut bis zu seinem Tod beim Bombenangriff auf Freiburg 1944. Nach dem Krieg war das Museum aus Platzmangel nicht mehr öffentlich zugänglich, 1961 wurden die Bestände eingelagert. 1978 beschloss der Gemeinderat die Wiedereinrichtung im Colombischlössle, und 1983 eröffnete Lothar Späth das Museum neu. Zur Dauerausstellung gehören die einzigartigen, über 10.000 Jahre alten Gagatfigürchen der eiszeitlichen Jäger und Sammler vom Petersfels. Sie sehen Hinterlassenschaften der ältesten Bauern an Hoch- und Oberrhein und Zeugnisse der Metallproduktion aus der Bronzezeit. Dazu kommen die älteste Glasschale nördlich der Alpen und das keltische Prunkgrab von Kappel-Grafenhausen. Die 2009 neu gestalteten Römerräume im ersten Obergeschoss zeigen Technik, Militär und Alltag, mit Funden aus dem Römerlager Dangstetten und dem Oppidum Altenburg. Runenschriftdokumente wie der Runenstab von Neudingen aus dem 6. Jahrhundert und die alamannische Schatzkammer mit Funden aus reich ausgestatteten Gräbern des frühen Mittelalters runden die Ausstellung ab. Das Museum bietet Schulklassen, Familien und Kindern Angebote zum Selbstausprobieren: wie man in der Steinzeit Feuer machte oder römische Öllämpchen herstellte. Von März 2013 bis Februar 2014 lief eine Kinderausstellung mit dem Titel Als das Mammut zu schwitzen begann.
Sie stehen im Archäologischen Museum Colombischlössle. Es zeigt archäologische Funde von der Altsteinzeit bis ins Mittelalter. Die Sammlung geht auf das im Juni 1938 eröffnete Museum für Urgeschichte zurück. Seit 1983 ist sie in der neugotischen Villa untergebracht.
In diesem Museum siehst du, was Menschen vor langer Zeit hinterlassen haben. Es gibt Funde aus der Steinzeit, von den Kelten, den Römern und den Alamannen. Besonders alt sind kleine Figuren aus Gagat. Sie sind über zehntausend Jahre alt und stammen von Jägern und Sammlern aus der Eiszeit. Im Museum kannst du selbst ausprobieren, wie man in der Steinzeit Feuer machte oder wie man römische Öllämpchen herstellte. Was meinst du: Wie hat man ohne Streichhölzer Feuer gemacht?
Koordinaten: 47.99777778, 7.84611111 · auf der Karte