
Hier an der Castroper Straße, auf dem Gelände der Stahlwerke Bochum, stand bis 2012 ein Wasserturm. Sie sehen ihn nicht mehr, und das gehört zu seiner Geschichte. Gebaut wurde er um das Jahr 1926. Er war 38 Meter hoch. Oben saß ein Kugelbehälter, der 1000 Kubikmeter Wasser fasste, getragen von einem Standgerüst vom Typ Klönne. Ab Juli 1991 wurde der Turm nicht mehr genutzt. Vier Jahre später gab es erste Restaurierungsarbeiten, denn der Rost hatte ihn befallen. Die Kosten von 57.800 D-Mark trugen die Stadt, das Land und Töpfe für die Denkmalpflege. Man steckte also Geld in den Erhalt. Eine Dauerlösung wurde es nicht. Um 2011 löste sich das Unternehmen Stahlwerke Bochum von Thyssen-Krupp und beabsichtigte, einen Teil der Werksflächen neu zu gestalten. Der Turm stand dann isoliert zwischen den neuen Betriebsgebäuden. Seine Funktion war nicht mehr ersichtlich. Eine Nachnutzung erschien unwahrscheinlich, und die Kosten für eine Sanierung oder eine Versetzung an einen anderen Ort erschienen zu hoch. Also gab man den Turm auf. Am 24. August 2012 sollte er gesprengt werden. Mehrere Versuche schlugen fehl. Erst später am Abend wurde der Turm mit einem Stahlseil auf die Seite gelegt. Heute stehen auf der Fläche Werkshallen. Im Strukturwandel der Stadt wurden statt neuer Industriearbeitsplätze vornehmlich Dienstleistungsarbeitsplätze geschaffen.
Hier an der Castroper Straße, auf dem Gelände der Stahlwerke Bochum, stand ein Wasserturm. Er wurde um 1926 errichtet, war 38 Meter hoch und fasste 1000 Kubikmeter Wasser. Es war ein Kugelbehälter auf einem Standgerüst vom Typ Klönne. Am 24. August 2012 wurde er niedergelegt.
Hier an der Castroper Straße stand früher ein Wasserturm. Er gehörte zu den Stahlwerken Bochum und war 38 Meter hoch. Oben saß eine große Kugel, in die 1000 Kubikmeter Wasser passten. 2012 sollte der Turm gesprengt werden. Das klappte nicht, mehrere Versuche schlugen fehl. Am Abend legte man ihn mit einem Stahlseil auf die Seite. Heute stehen hier Werkshallen. Warum wollte man den Turm wohl nicht stehen lassen? Er stand allein zwischen den neuen Gebäuden, und man sah nicht mehr, wozu er gedient hatte.
Koordinaten: 51.484414, 7.226037 · auf der Karte