Sie stehen vor dem Alten Schweden am Marktplatz. Er wird das älteste Bürgerhaus der Hansestadt Wismar genannt. Um 1380 wurde er im späten backsteingotischen Stil gebaut. Der Name kam viel später. Er entstand im 19. Jahrhundert, als man die Schwedenzeit aufarbeitete. Darauf verweist auch einer der Schwedenköpfe im Portal über der Eingangstür. Schauen Sie zum Giebel. Er steigt treppenförmig auf, das ist das Kennzeichen dieses Patrizierhauses. Der Bau hat vier Geschosse. Im Erdgeschoss lagen zur damaligen Zeit Wohn- und Geschäftsräume, die anderen Geschosse dienten als Speicher. 1878 wurde in dem Gebäude erstmals eine Gastwirtschaft eröffnet. Noch zu DDR-Zeiten, 1977, wurde das Haus umfassend restauriert. Heute ist es ein Restaurant. Und wer waren die Schweden, nach denen es heißt? Im Dreißigjährigen Krieg, 1632, eroberte Schweden die Stadt. Im Westfälischen Frieden 1648 erhielt die schwedische Krone Wismar als deutsches kaiserliches Lehen. Ab 1653 war die Stadt Sitz des Obertribunals. Die schwedische Herrschaft endete de facto 1803, als Schweden die Stadt mit dem Malmöer Pfandvertrag für 99 Jahre dem Herzogtum Mecklenburg-Schwerin überließ. Formal, de jure, dauerte sie bis 1903. Das jährliche Schwedenfest erinnert noch daran.
Sie stehen vor dem Alten Schweden am Markt. Das backsteingotische Patrizierhaus von um 1380 gilt als ältestes Bürgerhaus Wismars. Den Namen bekam es erst im 19. Jahrhundert. Seit 1878 ist hier eine Gaststätte.
Das Haus hier heißt Alter Schwede. Es ist das älteste Bürgerhaus von Wismar und wurde um 1380 aus Backstein gebaut. Sein Giebel sieht aus wie eine Treppe. Den Namen bekam das Haus erst viel später. Schweden regierte über viele Jahre in Wismar. Im Portal über der Tür findest du Schwedenköpfe. Unten im Haus wohnte und arbeitete man, oben wurden Waren gelagert. Seit 1878 ist hier ein Gasthaus. Kannst du die Treppenstufen am Giebel zählen?
Koordinaten: 53.8913, 11.467 · auf der Karte