Stadtohr

Stadtrundgang Ulm · Station 13 von 16

Bihlafinger Madonna

15. Jahrhundert · skulptur, spätgotik, hans multscher, madonna

Ausführlich

Sie stehen vor der Bihlafinger Madonna, einer gotischen Skulptur im Museum Ulm. Sie wird dem Ulmer Bildhauer Hans Multscher zugeschrieben, der um 1400 bis 1467 lebte. Von ihm stammen auch die Figuren am Ostfenster des Rathauses, an dem wir waren. Die Madonna ist vermutlich ein spätes Werk. Der Name verrät, woher sie kommt: Bis 1862 stand sie auf dem Hochaltar der katholischen Pfarrkirche St. Theodul von Bihlafingen, einem Stadtteil von Laupheim im Landkreis Biberach. 1923 wurde sie in das Verzeichnis der beweglichen Kulturdenkmale in Württemberg eingetragen. Schauen Sie auf die Maße: Die Figur aus Erlenholz ist 105 Zentimeter hoch und 40 Zentimeter breit. Und schauen Sie auf die Haltung. Das Jesuskind sitzt auf Marias linkem Arm und greift mit der rechten Hand den Schal seiner Mutter. Maria rafft mit ihrer rechten Hand ihren weiten Mantel, so dass das Kind den linken Fuß darauf abstützen kann.

Kurzfassung

Sie stehen vor der Bihlafinger Madonna im Museum Ulm. Die gotische Skulptur wird dem Ulmer Bildhauer Hans Multscher zugeschrieben, der um 1400 bis 1467 lebte. Sie ist 105 Zentimeter hoch und aus Erlenholz.

Für Kinder

Du siehst eine Figur, die Maria mit dem Jesuskind zeigt. Sie ist 105 Zentimeter hoch und aus Erlenholz geschnitzt. Sie stand einmal bis 1862 auf dem Hochaltar der Pfarrkirche in Bihlafingen. Schau dir an, was das Kind macht: Es hält den Schal seiner Mutter fest, und sein Fuß steht auf ihrem Mantel. Und wo hältst du dich fest, wenn dich jemand trägt? Hans Multscher, der um 1400 bis 1467 lebte, soll sie geschaffen haben.

Quellen

Koordinaten: 48.397027777, 9.994805555 · auf der Karte

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