Sie stehen vor dem Meeresmuseum, dem ältesten Standort der Stiftung Deutsches Meeresmuseum. Die anderen sind das Ozeaneum, das Nautineum und das Natureum. Das Museum nutzt die Halle der ehemaligen Katharinenkirche. Am 24. Juni 1951 eröffnete sein Gründer Otto Dibbelt es als Natur-Museum, mit Terrarien für heimische Amphibien und Reptilien und Aquarien mit Tieren aus der Ostsee und den Bodden. 1957 wurde daraus das Museum für Meereskunde und Fischerei, umgebaut unter Dibbelts Nachfolger Sonnfried Streicher. 1972 bis 1974 wurde die ehemalige Klosterkirche instand gesetzt und zur Ausstellungshalle umgebaut. Ein stählernes Strebewerk schuf in der Halle Etagen. 1984, zur 750-Jahr-Feier der Stadt, eröffnete ein Erweiterungstrakt mit zwei Aquarien, eines mit 50.000 und eines mit 30.000 Litern. Ab 1993 gehörte das Museum einer Stiftung. Dann kam der große Umbau. Von Ende 2020 bis 2024 wurde das Haus komplett modernisiert. Ausgewählt wurde 2017 ein Entwurf der Stuttgarter Reichel Schlaier Architekten aus 13 Wettbewerbsarbeiten. Die Kosten sollten rund 40 Millionen Euro betragen. Im Juli 2023 wurden elf Millionen zusätzlich veranschlagt, am Ende liegen die Gesamtkosten bei mehr als 50 Millionen Euro. Bei der Baugrube für das neue Großaquarium fand man im Juli 2021 Skelette. Am 17. Juli 2024 wurde wieder eröffnet, die Aquarien noch nicht, die folgten im Mai 2025. Der Aquarienbereich hat 31 Becken. Das Aquarium für die Meeresschildkröten fasst 350.000 Liter. Schauen Sie im Chor der ehemaligen Kirche nach oben: Dort stehen Skelette von Finnwal, Eisbär, Seekuh, Seeotter und Robbe, das Finnwalskelett stammt von 1825. Ein Megalodon-Gebiss mit etwa zwei Metern Durchmesser schließt diese Ausstellung ab. Im Eingangsbereich sehen Sie einen Sardinenschwarm, umringt von originalgroßen Jägern wie Delfinen, Bronzehaien und Kaptölpeln. Auch ein Modell des Klosterkomplexes ist dort zu sehen. 2026 wird das Museum 75 Jahre alt und zeigt erneut eine Sonderausstellung über seinen Gründer.
Sie stehen vor dem Meeresmuseum, das die Halle der ehemaligen Katharinenkirche nutzt. Otto Dibbelt eröffnete es am 24. Juni 1951 als Natur-Museum. Heute zeigt es Fischerei, Meeresforschung und lebende Meerestiere in 31 Aquarien. Am 17. Juli 2024 wurde es nach dem Umbau wieder eröffnet.
Dieses Museum steckt in einer alten Kirche. Im Chor, ganz vorn, steht das Skelett eines Finnwals. Es stammt aus dem Jahr 1825. Daneben siehst du das Gebiss eines Megalodon, so groß, dass es etwa zwei Meter misst. Strecke einmal beide Arme aus: Ist das schon so breit? Im Haus gibt es außerdem 31 Aquarien. Das größte für Meeresschildkröten fasst 350.000 Liter Wasser. Eröffnet wurde das Museum 1951, von Otto Dibbelt.
Koordinaten: 54.3126, 13.0871 · auf der Karte