Sie stehen am Saarlandmuseum. Das Museum gibt es an drei Orten, und jeder hat seinen eigenen Schwerpunkt. Träger ist die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz. Die Vorgeschichte beginnt in der Weimarer Republik. Das Staatliche Museum Saarbrücken baute damals eine bedeutende Sammlung moderner Kunst auf. 1937 beschlagnahmten die Nationalsozialisten in der Aktion „Entartete Kunst“ eine große Zahl dieser Werke. Viele davon wurden vernichtet. Das Haus, vor dem Sie stehen, ist die Moderne Galerie, am Ufer der Saar, neben dem Staatstheater. Der Architekt Hanns Schönecker baute sie zwischen 1965 und 1978. Zunächst standen drei miteinander verbundene Pavillons zur Verfügung, ein vierter wurde über Jahrzehnte geplant. 2007 begann dafür eine Bauphase, die schwierig verlief: Die Kosten explodierten, es gab Fälle von Veruntreuung und Korruption und am Ende einen Baustopp. 2013 übernahm das Architekturbüro Kuehn Malvezzi das Projekt, 2017 wurde der vierte Pavillon eröffnet, im November 2018 das Museum wiedereröffnet. Die Moderne Galerie zeigt Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Zu den bedeutendsten Werkgruppen zählen die Berliner Secession, der Expressionismus und die informelle Kunst. Die Grafische Sammlung besitzt rund 18.000 Arbeiten auf Papier. Dazu kommt eine große Sammlung mit Werken von Alexander Archipenko. Südlich des Hauses, oberhalb des Willi-Graf-Ufers, liegt seit den 1960er Jahren ein Skulpturengarten. Die beiden anderen Standorte liegen am Schloss. Die Alte Sammlung im Kreisständehaus zeigt Künstler des 16. bis 19. Jahrhunderts, niederländische Landschaften und Stillleben, dazu Silber, Porzellan, Münzen, Miniaturen und Möbel. Das Museum in der Schlosskirche zeigt sakrale Kunst vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert, barocke Fürstengräber und Fenster von Georg Meistermann.
Sie stehen am Saarlandmuseum, das drei Standorte hat. Hier an der Saar, neben dem Staatstheater, liegt die Moderne Galerie mit Kunst vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Zum Museum gehören außerdem die Schlosskirche und die Alte Sammlung am Schloss.
Das Saarlandmuseum hat drei Häuser. Eines davon steht hier an der Saar. Es zeigt Bilder und Zeichnungen, Fotos und Skulpturen. Rund 18.000 Arbeiten auf Papier gehören zur Sammlung. Südlich des Hauses gibt es einen Skulpturengarten. Im Jahr 1937 nahmen die Nationalsozialisten viele Werke aus dem Museum weg, in der Aktion „Entartete Kunst“. Viele davon wurden zerstört. Welches Bild würdest du aus einem Museum nie hergeben wollen?
Koordinaten: 49.2308, 6.99992 · auf der Karte