
Mehrere Fachwerkhäuser mit steilen, roten Ziegeldächern stehen um einen gepflasterten Hof. Rechts ragt ein hoher Giebel mit dunklem Fachwerk und weißen Gefachen auf. An seiner Seite verläuft ein hölzerner Laubengang mit Brüstung. Links steht ein langes Haus, ebenfalls mit rotem Dach und Fachwerk.
Sie stehen vor dem Museum Tabakspeicher, einem städtischen Museum, das sich mit der geschichtlichen und kulturellen Entwicklung der Stadt befasst. Das Haus ist ein Fachwerkbau von 1712, erbaut als Tabakschober. Im 19. Jahrhundert und zu Beginn des 20. Jahrhunderts nutzte die Firma Walther & Sevin, eine Tabak- und Zigarrenfabrik, den Bau als Lager für Tabak. 1994 wurde das Haus umfangreich umgebaut, so entstanden die heutigen Museumsräume im alten Gebäude. Auf 1.000 Quadratmetern werden die wirtschaftlichen Wurzeln Nordhausens dargestellt. Gezeigt werden die bedeutendsten Branchen und ihre Geschichte: die Kornbrennerei, die Kautabakherstellung und der Maschinenbau. Zur Kornbrennerei: Nordhausen ist überregional für seine Spirituosenherstellung bekannt, besonders für den Nordhäuser Doppelkorn. Hinzu kommen traditionelle Handwerke, die Blaudruckherstellung, Kürschner, Schneider, Schuhmacher und Bäcker. Ein historischer Kinosaal wird ebenfalls betrieben. Und auch die Frühzeit ist vertreten: Ausgestellt werden archäologische Funde aus verschiedenen Ausgrabungen in und um Nordhausen. Wer die Geschichte der Stadt im Ganzen sucht, findet sie an einer späteren Station, in der Flohburg.
Sie stehen vor dem Museum Tabakspeicher, einem Fachwerkhaus von 1712. Das Haus war ein Tabakschober, den die Firma Walther & Sevin als Lager nutzte. Heute zeigt das städtische Museum die wirtschaftliche und kulturelle Entwicklung Nordhausens.
Du stehst vor einem Museum in einem alten Fachwerkhaus von 1712. Früher war das ein Lager für Tabak. Eine Firma namens Walther und Sevin stellte Tabak und Zigarren her und lagerte hier ihren Tabak. Heute zeigt das Museum, womit die Leute in Nordhausen früher ihr Geld verdient haben: mit dem Brennen von Korn, einer Spirituose, mit Kautabak und mit Maschinen. Es gibt auch alte Handwerke wie Schneider, Schuhmacher und Bäcker zu sehen und sogar einen historischen Kinosaal. Welchen Beruf würdest du in einem Museum zeigen?
Koordinaten: 51.502368, 10.791502 · auf der Karte