Sie stehen vor der Kinderlehrkirche. Sie steht auf einer Anhöhe des Memminger Aachtales, gegenüber von St. Martin. Ihr Chor ragt in die Fuggergasse und bildet dort eine Engstelle. Der nördliche Teil der Kirche ist dem Martin-Luther-Platz zugewandt, der südliche dem Fuggerbau. Früher stand hier der Zehntstadel des Antoniterklosters. Im 20. Jahrhundert wurde er abgebrochen, so entstand der platzartige Charakter vor der Kirche. Die Kirche hat keinen Turm. Sie war die Klosterkirche der Antoniter, dem heiligen Antonius geweiht, und hieß bis zur Reformation Antoniuskapelle. Der Präzeptor fasste 1378 den Entschluss zum Bau. 1393 wurde mit dem Hauptschiff begonnen, der Chor stammt von 1472, die Seitenschiffe wurden zwischen 1501 und 1512 angefügt. 1531 übernahm der Rat der Stadt das Gebäude, 1562 wurde das Kloster aufgegeben. Von 1562 bis 1684 blieb die Kirche unbenutzt. Dann diente sie als Notkirche, und sie diente für Leichenpredigten und für den Unterricht der Kinder. Der Name Kinderlehrkirche stammt von der Nutzung als Lehrstätte für die Kinder während des Gottesdienstes in der gegenüberliegenden Martinskirche. 1737 wurde sie erstmals so genannt, eingebürgert hat sich der Name Mitte des 18. Jahrhunderts. Der Fachwerkanbau an der Westfassade, in dem der Haupteingang liegt, wurde bis ins 19. Jahrhundert als Pferdestall genutzt. 1811 bot man die Kirche zum Verkauf mit Abbruchgenehmigung an, aber es fand sich kein Käufer. Schauen Sie über den Nordeingang. Dort deckte man 1954 ein Fresko auf, gemalt von Bernhard Strigel um 1520: eine Kreuzigung, daneben links der heilige Antonius, rund um ihn Menschen, die Vieh und Geflügel segnen lassen, darunter ein Antoniterschwein. Innen malte Strigel um 1521 eine Schutzmantelmadonna. Bis zur Sanierung 2009 nutzten die Evangelisch-Lutherische Kirche und die Syrisch-Orthodoxe Kirche von Antiochien das Haus gemeinsam. Die Einweihung nach der Sanierung war am 23. Januar 2011.
Sie stehen vor der Kinderlehrkirche, der ehemaligen Klosterkirche der Antoniter, gegenüber von St. Martin. Der Bau wurde 1393 mit dem Hauptschiff begonnen. Berühmt ist sie für ihre Fresken von Bernhard Strigel. Sie hat keinen Turm.
Diese Kirche gehörte den Mönchen vom Antoniterkloster. Sie hat keinen Turm. Ihr Name stammt davon, dass hier Kinder unterrichtet wurden, während in der Kirche gegenüber der Gottesdienst lief. Der Fachwerkanbau an der Westseite war früher ein Pferdestall. Über dem Nordeingang ist ein altes Bild an die Wand gemalt, ein Fresko. Darauf sieht man auch ein Schwein, das zu den Antonitern gehörte. Kannst du es finden?
Koordinaten: 47.9853, 10.1792 · auf der Karte