
Eine Villa aus graubraunem Stein in einer begrünten Anlage. Über dem Mittelteil sitzt ein rundes, grau gedecktes Kuppeldach mit kleiner Laterne und goldener Kugel an der Spitze. Das Haus hat ein Erkerfenster mit weiß gerahmten Sprossenfenstern. Rechts schließt ein Flügel mit gelbem Giebel und rundem Fenster an. Davor stehen dunkelgrüne Nadelgehölze.
Sie stehen vor der Villa Hueck an der Humboldtstraße 36. Es ist eine neubarocke Fabrikantenvilla mit drei Etagen auf rund 960 Quadratmetern überbauter Fläche, dazu kommt ein Park von mehr als 6000 Quadratmetern. Sie steht unter der Nummer 128 in der Denkmalliste der Stadt. Der Architekt Ludwig Conradi aus Wuppertal baute sie 1913 im Auftrag des Lüdenscheider Industriellen Richard Noelle. Oskar Eduard Hueck erwarb die Villa danach, und von 1929 bis 1993 wohnte die Familie Hueck hier. Später wurde die Anlage auch als Humboldt-Villa bekannt. Bis Februar 2009 diente sie als Altenheim, zuletzt unter dem Namen „Villa Reseda“. Danach stand das Haus leer. Verkaufsverhandlungen scheiterten bis 2012 vor allem an den Anforderungen des Denkmalschutzes. Im Juni 2012 stimmte der Ausschuss für Stadtplanung und Umwelt dem Umbau zu. Die Villa sollte Domizil der Lüdenscheider Service-Clubs und Treffpunkt für Wirtschaft, Politik und Kultur werden, mit Restaurant und Bistro, Weinhandlung, Versammlungsräumen und einer Wohnung. Der Baumbestand im Park sollte möglichst erhalten bleiben. Ein Teil der Fassade wurde neu verputzt, nach Originalvorbild: Fachleute hatten alte Bruchstücke analysiert und Konsistenz und Farbe der Putzmasse danach komponiert. Dazu entstand ein dreigeschossiger Anbau in Glas- und Stahloptik. Als erste Maßnahme für den Anbau wurde im Februar 2013 der Turm abgerissen, in dem zuvor der alte Aufzug ausgebaut worden war. Ende Oktober 2013 eröffnete das Restaurant, mit 80 Sitzplätzen im zentralen Bereich und 20 im vorgelagerten Bistro. Anfang 2019 kamen das Restaurant Humboldt’s und der Coworking Space Humboldt4C. Lüdenscheid trägt auch den Beinamen „Stadt des Lichts“, den die Stadtwerbung im 20. Jahrhundert prägte. Er bezieht sich auf die Lampen- und Leuchtenindustrie. Zu der Villa passt, dass Gebäude und Gelände früher für Lichtinstallationen der Lichtrouten Lüdenscheid genutzt wurden.
Sie stehen vor der Villa Hueck, Humboldtstraße 36. Der Architekt Ludwig Conradi aus Wuppertal baute die neubarocke Fabrikantenvilla 1913 für Richard Noelle. Von 1929 bis 1993 wohnte die Familie Hueck hier. Zur Villa gehört ein Park von mehr als 6000 Quadratmetern.
Dieses große Haus heißt Villa Hueck. Gebaut wurde es 1913 für den Industriellen Richard Noelle. Später wohnte hier die Familie Hueck, von 1929 bis 1993. Zum Haus gehört ein Park, der mehr als 6000 Quadratmeter groß ist. Danach war in der Villa ein Altenheim, dann stand sie leer, und schließlich wurde sie umgebaut. Früher wurde die Villa für Lichtinstallationen benutzt. Was würdest du mit Licht an eine Hauswand malen?
Koordinaten: 51.218028, 7.63557 · auf der Karte