
Sie stehen vor der Kirche Maria Königin, der letzten Station unseres Rundgangs. Der Paderborner Weihbischof Franz Hengsbach weihte sie am 7. Dezember 1957 als Pfarrkirche. Es war die letzte Kirche, die er weihte, später wurde er der erste Diözesanbischof des Bistums Essen. Zu diesem Bistum gehört die Kirche heute, nur vom 7. Dezember 1957 bis zum 1. Januar 1958 gehörte sie zum Erzbistum Paderborn. Maria Königin ist die zweitälteste noch stehende katholische Kirche in der Kernstadt Lüdenscheids. Bis 2005 betreuten die Claretiner-Patres die Pfarrei. Am 1. Oktober 2006 schloss sie sich mit den anderen katholischen Pfarreien der Stadt zur Stadtpfarrei St. Medardus zusammen. Am 30. Juli 2019 wurde die Kirche in die Denkmalliste der Stadt eingetragen. Schauen Sie auf das Gebäude. Es ist von außen weiß verputzt und wurde 1957 gebaut: eine einschiffige Kirche mit Marienkapelle, 20 Bankreihen mit jeweils ungefähr zehn Plätzen. Die Fenster hat Herbert Bienhaus gestaltet. Die Marienkapelle am südwestlichen Ende ist etwa zehn Quadratmeter groß und kreisförmig, früher wurde sie auch als Taufkapelle genutzt. An Weihnachten kommen ungefähr 300 bis 400 Besucher, an hohen Festtagen werden regelmäßig Bierzeltbänke aufgestellt. Auffallend ist der kubische Campanile. Er ist etwa 50 Meter hoch und ragt hoch über Lüdenscheid hinaus, hat aber keine Glocken. Beim Bau hatte der Architekt die Traglast der Glocken berücksichtigt, nicht aber die Kräfte, die beim Läuten entstehen würden. Zur Gemeinde gehören ein Gemeindezentrum, das 2010 bis 2011 saniert und am 9. Oktober 2011 eingeweiht wurde, und der Kindergarten St. Rita mit 65 Plätzen für Kinder ab zwei Jahren. In Honnali im indischen Bundesstaat Karnataka hat die Gemeinde noch immer eine Patengemeinde. Das Patronatsfest ist am 22. August. Die Familienmesse der Gemeinde ist bis über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Damit endet unser Rundgang. Vier Kirchtürme haben Sie gesehen, zwei Rathäuser, den Brunnen und das Mausoleum der Familie Selve. Wer die Mulde sehen will, in der Lüdenscheid liegt, betrachtet die Stadt von der Homert im Süden, 539 Meter hoch. Dafür brauchen Sie eigene Zeit. Danke, dass Sie mitgegangen sind.
Sie stehen vor der Kirche Maria Königin, geweiht am 7. Dezember 1957. Sie ist die zweitälteste noch stehende katholische Kirche in der Kernstadt Lüdenscheids. Der Campanile ist etwa 50 Meter hoch, trägt aber keine Glocken. Hier endet unser Rundgang. Danke, dass Sie mitgegangen sind.
Das ist die Kirche Maria Königin. Sie wurde am 7. Dezember 1957 geweiht. Der Turm ist etwa 50 Meter hoch, hat aber keine Glocken. Der Baumeister hatte die Kräfte nicht bedacht, die beim Läuten entstehen. An Weihnachten kommen 300 bis 400 Besucher, und weil es nicht für alle Sitzplätze gibt, werden Bierzeltbänke aufgestellt. Die Gemeinde hat eine Patengemeinde in Indien, in Honnali. Hier endet dein Rundgang durch Lüdenscheid. Was hat dir am besten gefallen?
Koordinaten: 51.222163, 7.61831 · auf der Karte