Sie stehen vor der Kapelle St. Maria mit den Aposteln im Abendmahlssaal, am westlichen Ende des Domplatzes, gegenüber dem ehemaligen Stadt- und Domfriedhof. Sie ist die Privatkapelle des Bischofs und Teil des Diözesanen Zentrums Sankt Nikolaus, zwischen dem Haus Staffel und dem Diözesanmuseum. Geweiht wurde sie am 24. November 2012 von Kardinal Joachim Meisner, dem Erzbischof von Köln. Ihr Name bezieht sich auf die Apostelgeschichte: Die Apostel kommen mit Maria im Abendmahlssaal zusammen, danach folgt Pfingsten. Schauen Sie auf die Fassade. Sie ist mit schwarzem Basalt verkleidet und hebt sich dadurch von dem in helleren Farben gehaltenen Flachbau ab. Die Kapelle ragt als einziger Teil aus dem eingeschossigen Neubaukomplex heraus. Ihre Form ist auf das Wesentliche reduziert, ein rechteckiger Grundriss mit steilem Satteldach, das parallel zur Stadtmauer steht. Damit gleicht sie sich den Maßen und Formen der übrigen Altstadtbebauung an. Die Firsthöhe beträgt 13,20 Meter, die Fläche 60 Quadratmeter. Der Zugang liegt auf der Südseite, über einen offenen Lichthof mit einem Brunnen von Richard Heß. In die steinerne Türschwelle ist ein lateinisches Bibelzitat eingraviert. Übersetzt lautet es: Einen Ort, wo Du thronst, Herr, hast Du gemacht; ein Heiligtum, Herr, haben Deine Hände gegründet. Innen sind die Wände weiß verputzt. An der Nordwand steht eine Statue der Patronin Maria inmitten von zwölf Leuchtern. Der Altarraum liegt im Osten, dahinter hängt ein historischer Flügelaltar aus dem Bestand des Bistums, mit der Anbetung durch die Heiligen Drei Könige, der Geburt Christi und der Flucht nach Ägypten. Die Fenster hat der Glaskünstler Johannes Schreiter gestaltet. Die drei Fenster der Nordseite behandeln das Pfingstereignis, die drei der Südseite das Weinwunder der Hochzeit zu Kana. Die Kapelle war schon in der Planung umstritten. Kritiker hielten sie 2010 für zu teuer, zu prunkvoll und mit dem Denkmalschutz nicht vereinbar. Man verkleinerte sie etwas. Wegen ihrer Form und Farbe wird sie auch die Kaaba von Limburg genannt. Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst verteidigte sie im Dezember 2012 als notwendigen Rückzugsort. Seit September 2013 bietet das Bistum monatlich Führungen für Bürger durch die Kapelle und andere Teile des Komplexes an.
Sie stehen vor der Kapelle St. Maria mit den Aposteln im Abendmahlssaal, der Privatkapelle des Bischofs am Domplatz. Kardinal Meisner weihte sie 2012. Die Fassade aus schwarzem Basalt hebt sich vom hellen Flachbau des Diözesanen Zentrums ab. Die Fenster schuf Johannes Schreiter.
Hier hat der Bischof von Limburg eine Kapelle ganz für sich: seine Privatkapelle. Sie ist mit schwarzem Basalt verkleidet, der Rest des Hauses ist hell. Findest du die schwarze Fassade? Die Kapelle ist der einzige Teil, der höher ist als alles andere, 13 Meter hoch. Innen sind die Wände weiß. Die Fenster erzählen Geschichten aus der Bibel, zum Beispiel von der Hochzeit zu Kana, wo Wasser zu Wein wurde. 2012 weihte ein Kardinal die Kapelle. Manche Leute fanden sie zu teuer und zu prunkvoll.
Koordinaten: 50.3887, 8.06569 · auf der Karte