Sie stehen vor dem Domküsterhaus am südwestlichen Rand des Domplatzes. Es ist ein Putzbau und steht unter Denkmalschutz. Erbaut wurde es 1903 und 1904 im Auftrag des Bischöflichen Ordinariats, Architekt war Jakob Fachinger. Fachinger baute auch das Dompfarrhaus am Domplatz 3, und beide waren bis zur Errichtung des Diözesanen Zentrums die jüngsten Bauten am Platz. Schauen Sie auf das Haus. Es hat zwei Geschosse, ist traufständig und hat einen nahezu quadratischen Grundriss. Das Dach ist tief herabgezogen, mit einem Halbwalm und einer Spitzluke, wie es für die Zeit typisch war. Auf der Südostseite fällt ein Zwerchhaus mit schlichtem Sichtfachwerk auf. Die Fenster im Erdgeschoss haben Bogenrahmungen, die mit Kacheln verziert sind. Heute gehört das Haus, wie das benachbarte Haus Staffel, zum Diözesanen Zentrum Sankt Nikolaus, das 2013 fertig wurde und der Wohn- und Amtssitz des Bischofs ist. Die Sanierung hatte eine längere Planungsgeschichte. 2007 wurde die Bausubstanz untersucht, ein Vorentwurf sah nur minimale Eingriffe vor. Die Nutzfläche beträgt 120 Quadratmeter, die Kosten gab man zunächst mit einer Million Euro an. Im Frühjahr 2010 war von 1,5 Millionen die Rede, dann von etwa 1,43 Millionen. Das Haus sollte zum Schwesternwohnhaus werden. Auf Wunsch von Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst, der von 2008 bis 2014 amtierte, wurden ab Ende November 2011 die Türstürze im Erdgeschoss zu sichtbaren Korbbögen umgestaltet. Nach Abschluss der Bauarbeiten änderte man ab August 2012 auf seinen Wunsch auch Möblierung und Beleuchtung. Um einen antiken Schrank aufzustellen, wurde eine Dachluke verlegt. Am 18. Dezember 2012 wurde das Haus bezogen. Seither wohnen hier zwei Ordensschwestern, die mit der Bewirtschaftung des Zentrums betraut sind. Es gibt außerdem einen Meditationsraum. Das Büro des dritten Ökumenischen Kirchentags 2021 war hier untergebracht.
Sie stehen vor dem Domküsterhaus am Rand des Domplatzes, einem denkmalgeschützten Putzbau von 1903/04. Der Architekt war Jakob Fachinger. Heute gehört das Haus zum Diözesanen Zentrum Sankt Nikolaus, dem Wohn- und Amtssitz des Bischofs, und beherbergt Ordensschwestern.
Das Domküsterhaus wurde 1903 und 1904 gebaut. Es steht am Rand des Domplatzes. Schau auf das Dach: Es ist tief heruntergezogen, und an der Südostseite sitzt ein kleiner Aufbau mit Holzbalken. Findest du die Bögen über den Fenstern im Erdgeschoss? Sie sind mit Kacheln verziert. Heute wohnen hier zwei Ordensschwestern. Sie kümmern sich um das Diözesane Zentrum, den Wohn- und Amtssitz des Bischofs. Und es gibt einen Raum zum Meditieren.
Koordinaten: 50.388529, 8.06595 · auf der Karte