Sie stehen vor dem Haus Byron, Bischofsplatz 9, an der Ecke zur Barfüßerstraße. Es ist ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus. Und es ist klein: Es steht auf einer Parzelle von nur 18 Quadratmetern, zwischen den Häusern Bischofsplatz 7 und Barfüßerstraße 18 bis 20. Der Kastenerker und der hohe Schweifgiebel lassen es jedoch bedeutend größer wirken. Vermutlich wurde das Haus nach einer Grundstücksteilung 1610 durch Thonges Baseler, also Anton Baseler, zumindest in großen Teilen neu erbaut. Diese Vermutung stützt sich in erster Linie auf das Fachwerk, das für diese Zeit typisch ist. Schauen Sie ins Giebeldreieck: Dort sitzen genaste Streben, und auch der Ortgang ist beschnitzt. Der Kern des zweigeschossigen, in Rähmbauweise errichteten Hauses ist jedoch älter. Das Eckhaus Bischofsplatz 9 ist schon seit dem Ende des 14. Jahrhunderts belegt. Das Rokoko-Türblatt stammt aus der Zeit um 1780 und gleicht dem am Haus Staffel am Domplatz, das nur wenige hundert Meter entfernt liegt. Das Haus Staffel kennen Sie bereits: Es ist die Alte Vikarie im Diözesanen Zentrum. Seit 1877 lebte hier Carl Byron, von Beruf Drechsler, Krämer und Bautechniker. Seitdem trägt das Haus seinen Namen. Im Erdgeschoss, das in Massivbauweise erneuert und in zwei Ebenen geteilt wurde, befindet sich heute eine Kunstausstellung mit Werken des Limburger Bäckermeisters Friedel Hensler, der 2008 starb. Das Haus steht aufgrund seiner geschichtlichen, kulturellen und städtebaulichen Bedeutung unter Denkmalschutz und gehört zur Gesamtanlage Altstadt und Frankfurter Vorstadt. Das nächste Haus steht ebenfalls am Bischofsplatz.
Sie stehen vor dem Haus Byron, Bischofsplatz 9, einem Fachwerkhaus auf einer nur 18 Quadratmeter großen Parzelle. Mit Kastenerker und hohem Schweifgiebel wirkt es viel größer. Vermutlich wurde es 1610 weitgehend neu erbaut. Seinen Namen hat es von Carl Byron, der ab 1877 darin lebte.
Das Haus Byron ist winzig. Es steht auf einer Fläche von nur 18 Quadratmetern. Trotzdem wirkt es groß, wegen des Kastenerkers und des hohen Giebels mit den geschwungenen Linien. Findest du sie? Seinen Namen hat das Haus von Carl Byron, der ab 1877 darin wohnte. Er war Drechsler, Krämer und Bautechniker. Im Erdgeschoss gibt es heute eine Kunstausstellung mit Werken des Limburger Bäckermeisters Friedel Hensler.
Koordinaten: 50.387608, 8.065641 · auf der Karte