Sie stehen vor dem Diözesanmuseum Limburg, Domstraße 12, auf dem Domberg, unmittelbar neben dem Dom. Es ist das Museum des römisch-katholischen Bistums Limburg. Das Bistum wurde erst 1827 gegründet, als Folge der Neuordnung der katholischen Bistümer nach der Säkularisation, für das Herzogtum Nassau und die Freie Stadt Frankfurt. Zuvor gehörte das Gebiet überwiegend zum Erzbistum Trier, ein kleinerer Teil zum Erzbistum Mainz und zwei Pfarreien zum Erzbistum Köln. Das Museum gründete 1903 Bischof Dominikus Willi. Ab 1905 zeigte man eine Ausstellung im Limburger Schloss. Ab 1951 passte der Kustos Eberhard Schenk zu Schweinsberg sie den damaligen Bedürfnissen an, und sie blieb bis 1976 zu sehen. Bis 1985 blieb das Museum geschlossen und öffnete dann an seinem heutigen Standort. 2011 wurde die Ausstellung modernisiert, und 2019 kamen drei Räume im benachbarten Bischofshaus hinzu. Obwohl das Bistum jung ist, zeigt das Museum Dinge, die sehr viel älter sind. Viele stammen aus Säkularisationsgut, das Herzog Wilhelm I. von Nassau nach der Gründung des Bistums der neuen Domkirche überließ, dem ehemaligen St. Georgsstift. Dazu kommt der Schatz des Stifts selbst. Diese wertvollen Gegenstände zeigt das Museum im Untergeschoss. Zu ihnen gehören die Limburger Staurothek, ein byzantinisches Kreuzreliquiar, der Trierer Petrusstab aus ottonischer Zeit und die Landrentamtspretiosen, die „Kronjuwelen“ des Kurfürstentums Trier vom Ende des 17. Jahrhunderts. Die ältesten Ausstellungsstücke sind Grabsteine christlicher Verstorbener vom römischen Friedhof in Wiesbaden, aus dem 5. oder 6. Jahrhundert. Die Kunstsammlung zeigt kirchliche Werke des 6. bis 20. Jahrhunderts, Paramente, Skulpturen und Gemälde. Schwerpunkte sind Werke aus dem Limburger Dom und aus historischen Klöstern, etwa Eberbach und Arnstein. Das Hauptgebäude ist ein ehemaliges Stiftsherrenhaus. Seine Geschichte reicht mindestens bis in die erste Hälfte des 16. Jahrhunderts, sein äußeres Erscheinungsbild entspricht dem Barock.
Sie stehen vor dem Diözesanmuseum Limburg, Domstraße 12, neben dem Dom. Bischof Dominikus Willi gründete es 1903. Zu den Schätzen gehören die Limburger Staurothek, ein byzantinisches Kreuzreliquiar, und der Trierer Petrusstab aus ottonischer Zeit. Das Haus war einmal ein Stiftsherrenhaus.
Das Diözesanmuseum zeigt Kostbares aus Kirchen und Klöstern. Das Bistum Limburg ist erst 1827 gegründet worden, aber im Museum liegen sehr viel ältere Dinge. Es gibt zum Beispiel den Trierer Petrusstab aus ottonischer Zeit und die „Kronjuwelen“ des Kurfürstentums Trier vom Ende des 17. Jahrhunderts. Die ältesten Stücke sind Grabsteine aus dem 5. oder 6. Jahrhundert. Das Haus selbst war einmal das Haus eines Stiftsherrn. Und was würdest du in einem Schatz aufbewahren?
Koordinaten: 50.38876, 8.06526 · auf der Karte