Sie stehen vor dem Haus zum Kronprinzen, einem ehemaligen Palais in der Altstadt. Eine Quelle dazu ist kurz, und deshalb ist auch unser Text kurz. Das stattliche dreigeschossige Haus entstand im 15. Jahrhundert als Wohnhaus für den herzoglichen Rat Martin Mair. Wikidata nennt dafür das Jahr 1460. 1485 richtete man darin die herzogliche Kanzlei ein. Dann wurde das Herzogtum Bayern-Landshut aufgelöst, Bayern wurde wieder vereinigt. Ab 1505 diente das Haus als herzogliches, später kurfürstliches Regierungsgebäude für das Rentamt Landshut. Aus der Bauzeit ist die gotische Haushalle mit Netzgewölbe erhalten. Zwei Schlusssteine tragen noch die Wappen von Martin Mair, einen Stulpenhut, und seiner Frau Katharina Imhof, ein Fabeltier. Falls die Halle zugänglich ist, suchen Sie die beiden. Die Fassade gestaltete man um 1780 im Stil des Klassizismus. Über dem Portal sitzt das Wappen des bayerischen Kurfürsten Karl Theodor. Auf den Portalflügeln sehen Sie Medaillons mit seinem Porträt und dem seiner Gemahlin Elisabeth Auguste. 1815 baute man das Haus zum Gasthof um. Er hieß Zum Bayerischen Kronprinzen, in Erinnerung an den Thronfolger Ludwig I., der an der Universität Landshut studiert hatte. Die Universität war nach dem Wikipedia-Quelle zur Stadt von 1800 bis 1826 in Landshut. Von 1912 bis 2003 befanden sich in dem Gebäude die Kronprinz-Lichtspiele.
Sie stehen vor dem Haus zum Kronprinzen, einem ehemaligen Palais in der Altstadt. Es wurde im 15. Jahrhundert für den herzoglichen Rat Martin Mair gebaut. Ab 1485 war hier die herzogliche Kanzlei. Die Fassade stammt von etwa 1780. Von 1912 bis 2003 gab es hier ein Kino.
Dieses Haus war einmal ein Palais. Gebaut wurde es im 15. Jahrhundert für einen Mann namens Martin Mair, der für den Herzog arbeitete. Später saß hier die Kanzlei des Herzogs. Dann wurde es ein Gasthof, und der Name erinnert an einen Kronprinzen, der in Landshut studiert hatte. Von 1912 bis 2003 gab es hier sogar ein Kino. Über dem Portal ist ein Wappen. Siehst du es?
Koordinaten: 48.534103, 12.150284 · auf der Karte