Sie stehen vor dem Bau 36, auch Ernst-Abbe-Hochhaus oder Zeiss Bau 36 genannt, auf dem ehemaligen Werksgelände der Carl Zeiss AG im Westen der Stadt. Errichtet wurde das Haus zwischen 1934 und 1935 von Georg Steinmetz und Hans Hertlein. Fünfzehn Etagen, 66 Meter Höhe. Zwanzig Jahre nach dem Bau 15 ist es damit das zweite der beiden frühen Hochhäuser, für die diese Stadt in der Architekturgeschichte steht. Beide stehen unter Denkmalschutz, wie auch der Bau 59 auf demselben Gelände. Schauen Sie die Fassade einmal von unten nach oben ab, und achten Sie darauf, wie wenig es hier zu sehen gibt. Das Gebäude ist durch eine schlichte Stahlbeton-Skelettbauweise geprägt. Der einzige Fassadenschmuck sind die mit Werksteinelementen umfassten Fenster, ausgeführt in zeittypischen Formen. Das ist die ganze Gestaltung. Eine Ausnahme gibt es, und sie sitzt über dem Haupteingang: die Plastik Durch Nacht zum Licht von Joseph Wackerle. Der Titel passt zu dieser Stadt, denn Jena wirbt für sich auch mit dem Namen Lichtstadt Jena, und er passt zu einem Haus, in dem optische Geräte verwaltet wurden. 1994 wurde saniert. Heute befindet sich hier die Hauptverwaltung der Jenoptik AG, die 2011 ihr zwanzigjähriges Firmenjubiläum feierte. Aus diesem Anlass ließ sie im gegenüberliegenden Bau 15 einen Showlaser installieren. Seither werden zu bestimmten Anlässen Laserprojektionen auf dieses Haus geworfen. Zwei Hochhäuser, eines von 1915 und eines von 1935, die einander Licht zuwerfen. Von hier gehen wir zum Denkmal für den Mann, nach dem dieses Haus und der Platz benannt sind.
Sie stehen vor dem Bau 36, auch Ernst-Abbe-Hochhaus genannt. Errichtet wurde er zwischen 1934 und 1935 von Georg Steinmetz und Hans Hertlein, auf dem Werksgelände von Carl Zeiss. Das Haus hat 15 Etagen und ist 66 Meter hoch. Heute sitzt hier die Hauptverwaltung der Jenoptik AG.
Dieses Haus wurde 1934 und 1935 gebaut. Es hat 15 Etagen und ist 66 Meter hoch. Schau die Wand genau an: Es gibt fast keinen Schmuck, nur Fenster und Stein. Nur über dem Eingang hängt eine Figur, die heißt Durch Nacht zum Licht. Das passt gut, denn Jena nennt sich selbst Lichtstadt. Heute arbeitet hier eine Firma, die Geräte mit Licht und Linsen baut. An besonderen Tagen wird vom Nachbarhaus ein Laser auf diese Wand gestrahlt. Hast du schon einmal eine Laserprojektion gesehen?
Koordinaten: 50.9281, 11.5808 · auf der Karte