
Ein kompaktes Haus mit weiß verputzten Wänden und vieleckig vorspringender Front. Kanten und Fensterrahmen sind aus hellem Sandstein, an der Seite sitzt ein Rundbogenportal mit Holztür. Das Dach ist steil, mit roten Ziegeln gedeckt und läuft an der Front spitz zusammen. Rechts schließen Fachwerkhäuser an, davor liegen eine Wiese und ein niedriger Holzzaun.
Sie stehen vor der Nikolaikapelle, einer ehemaligen Pfarrkirche, Hinterer Brühl 13. Sie liegt im Süden der Innenstadt, an der Einmündung der Straße Hinterer Brühl in den Godehardsplatz. Gegenüber erhebt sich die St.-Godehard-Kirche, unmittelbar südlich liegt das Hospital zu den Fünf Wunden von 1770. Rundum stehen Fachwerkhäuser aus dem 17. bis 19. Jahrhundert. Die Kapelle wurde im 12. Jahrhundert zeitgleich mit der Klosterkirche St. Godehard erbaut und 1146 von Bischof Heinrich von Minden geweiht. Der damalige Bischof von Hildesheim, Bernhard I., konnte die Einweihung nicht selbst vornehmen, er war erblindet. Die Kapelle diente als Pfarrkirche St. Nikolai. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurde sie im Stil der Spätgotik umgebaut und erhielt hohe, schmale, spitzbogige Fenster, die über 6 Meter hoch waren. Nach der Einführung der Reformation sprach man die Kirche 1542 den Protestanten zu, die sie zunächst nicht brauchten. Sie diente vorübergehend als Viehstall. Ab 1549 fanden zeitweise wieder Gottesdienste statt, dann stand sie bis 1557 leer und sollte abgerissen werden, weil die Stadtverwaltung ihre Steine für den Ausbau der Stadtbefestigung wollte. Wegen des Protests des Godehardiklosters wurde sie dem Kloster übereignet. 1814 wurde die Kapelle verkauft, umgebaut und diente danach als Wohngebäude. Am 22. März 1945 trafen Brandbomben die Kapelle, sie brannte vollständig aus, nur die Umfassungsmauern blieben stehen. Die Fachwerkhäuser ringsum überstanden den Krieg fast unversehrt. 1967 war der Wiederaufbau abgeschlossen, im Zustand vor der Zerstörung, mit drei Wohnungen. Schauen Sie auf die Südseite: Dort sehen Sie einen Anbau mit der eingravierten Jahreszahl 1714. Erhalten ist auch die frühere Chorapsis mit einem Zeltdach im Osten. Sie lässt die ursprüngliche Funktion als Kapelle noch heute erkennen. Heute dient die Nikolaikapelle ausschließlich Wohnzwecken. Zwei weitere Kirchen der Hildesheimer Kirchenkrone, die Heilig-Kreuz-Kirche und St. Bartholomäus, brauchen eigene Zeit. Hier endet der Rundgang. Danke, dass Sie mitgegangen sind.
Sie stehen vor der Nikolaikapelle, einer ehemaligen Pfarrkirche im Süden der Innenstadt. Sie wurde im 12. Jahrhundert gebaut und 1146 geweiht. Heute dient sie dem Wohnen. Hier endet der Rundgang. Danke, dass Sie mitgegangen sind.
Du stehst vor einer kleinen alten Kapelle. Heute wohnen hier Menschen, in drei Wohnungen. Früher war sie eine Kirche. Einmal diente sie als Viehstall, und später sollte sie abgerissen werden, weil man ihre Steine für die Befestigung der Stadt wollte. Das Kloster hat sich gewehrt, und so blieb sie stehen. Im Krieg brannte sie aus, 1967 war sie wieder aufgebaut. Gegenüber steht die große Godehard-Kirche. Unser Rundgang endet hier. Was hat dir am besten gefallen?
Koordinaten: 52.1459, 9.94951 · auf der Karte