Sie stehen am Wollhauszentrum. Der Name führt in die Geschichte des Ortes. 1818 erhielten fünf württembergische Städte, darunter Heilbronn, die Erlaubnis zu Wollmärkten. In Heilbronn wurde vor allem Schafwolle gehandelt, überwiegend an Kaufleute. 1852/53 baute die Stadt eine Wollhalle, in der unverkaufte Wolle lagerte. Der Strukturwandel im späten 19. Jahrhundert ließ den Markt an Bedeutung verlieren, 1905 wurde er aufgehoben. 1906 trat der Pferdemarkt an seine Stelle. Zur Lage sagt eine Quelle zwei Dinge: Das Wollhaus habe sich in etwa an der Stelle des heutigen Gebäudes befunden, die Wollhalle sei aber etwas nördlich davon gebaut worden. Das sind zwei Angaben. Gesichert ist: Ab 1891 stand an der Stelle des heutigen Zentrums das Stadtbad. Der Luftangriff 1944 zerstörte es, man baute es im Heimatstil wieder auf und nutzte es noch über 20 Jahre. Anfang der 1970er Jahre gab die Konkurrenz großer Einkaufszentren im Umland, etwa des Breuningerlands in Ludwigsburg, den Impuls für ein Zentrum in der Innenstadt. 1972 wurde das Stadtbad abgerissen. Der erste Spatenstich war am 3. Dezember 1973. Zur Jahreszahl: Eine Quelle nennt im ersten Satz 1974 als Jahr der Vollendung, im Abschnitt Geschichte 1975. Ich nenne die ältere Angabe, 1974, und sage dazu, dass es zwei gibt. Schauen Sie auf die Form. Das Zentrum wurde im Stil des Brutalismus gebaut, mit einem zehnstöckigen Büroturm und einem flacheren, asymmetrischen Kaufhaustrakt. Der Bau war mit über 70 Millionen DM veranschlagt und bot rund 13.000 Quadratmeter Geschäftsfläche. Im ersten Geschäftsjahr setzten Kaufhaus und Einzelhandel rund 100 Millionen DM um. Die Rezeption wandelte sich. Zuerst galt das Haus als stadtplanerischer Wurf. 2008 nannte der Denkmalpfleger Joachim Hennze es eines der unattraktivsten Gebäude Heilbronns, und 2016 erkannte der Verwaltungsgerichtshof einen städtebaulichen Missstand. 2020 wurde die Ladenpassage zwangsversteigert, 2022 die ehemaligen Kaufhausflächen. Seit 2025 und 2026 entstehen dort unter dem Namen Wollhouse eine Play Zone und eine Action Zone auf mehr als 6.500 Quadratmetern.
Sie stehen am Wollhauszentrum mit dem markanten zehnstöckigen Büroturm. Der Komplex im Stil des Brutalismus wurde nach Plänen der Philipp Holzmann AG gebaut und 1974 vollendet. Er ist nach dem historischen Wollhaus benannt. Davor liegt der innerstädtische Busbahnhof.
Das ist das Wollhauszentrum mit einem hohen Büroturm. Der Turm hat zehn Stockwerke. Der Name kommt von einem alten Wollhaus, in dem früher unverkaufte Wolle gelagert wurde. Es gab in Heilbronn einen großen Markt für Schafwolle. Das Zentrum wurde in den 1970er Jahren aus Beton im Stil des Brutalismus gebaut. Heute gibt es in den früheren Kaufhausflächen einen Indoor-Spielplatz mit Rutschen und Trampolinen und eine Bowlingbahn. Würdest du hier lieber klettern oder Bowling spielen?
Koordinaten: 49.1392, 9.22 · auf der Karte