Sie stehen am Liebigdenkmal. Es liegt am südwestlichen Rand des Parks an der Ostanlage und erinnert an den Chemiker Justus von Liebig. Liebig lehrte von 1824 bis 1852 an der Universität Gießen, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach ihm benannt wurde. Was Sie hier sehen, ist nicht das Original. Das ursprüngliche Denkmal war aus Marmor und stammte vom Bildhauer Fritz Schaper. Es stellte Liebig in Lebensgröße auf einem Sockel dar, links und rechts standen zwei weibliche Figuren, Minerva und Ceres. Aufgestellt wurde es am 23. Juli 1890, als Geschenk von Liebigs Schülern an die Stadt Gießen. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Denkmal zerstört. Nur der Kopf konnte erhalten werden. Um ihn vor der Witterung zu schützen, brachte man ihn in das Liebig-Museum. Schauen Sie auf die schlichte Säule vor Ihnen. Sie trägt eine Bronzekopie dieses Kopfes und wurde 1952 an alter Stelle aufgestellt. Der Kopf, den Sie hier sehen, ist also eine Kopie. Der erhaltene Originalkopf kam ins Liebig-Museum, wo unser Rundgang endet.
Sie stehen am Liebigdenkmal am südwestlichen Rand des Parks an der Ostanlage. Es erinnert an den Chemiker Justus von Liebig, der von 1824 bis 1852 an der Universität Gießen lehrte. Das erste Denkmal von 1890 wurde gegen Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört. Heute steht hier eine schlichte Säule.
Hier stand früher ein Denkmal für den Chemiker Justus von Liebig. Es war aus Marmor. Liebig stand lebensgroß auf einem Sockel, links und rechts neben ihm zwei Frauenfiguren. Seine Schüler hatten es der Stadt geschenkt. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde es zerstört. Nur der Kopf blieb heil. Heute steht hier eine einfache Säule mit einer Kopie des Kopfes aus Bronze. Würdest du deinem Lehrer ein Denkmal schenken?
Koordinaten: 50.5852, 8.6794 · auf der Karte