Sie stehen vor der Benediktuskirche, östlich des Doms. Der Kreuzgang führt durch den hinteren Teil der Kirche hindurch, nur ein Eisengitter von 1716 trennt beides. Die Überlieferung dieser Kirche ist alt. Otto von Freising erwähnte sie in seinen Chroniken. Danach hat Bischof Korbinian sie erbaut und dort eine Mönchsgemeinschaft ins Leben gerufen. Vermutlich um 825 wurde mit der Einführung der Regula Benedicti, der Regel des heiligen Benedikt, am Domkloster eine erste Kirche gebaut. Ob sie schon an der Stelle der heutigen stand, ist unklar. Ab dem 12. Jahrhundert verehrte man die Kirche als Ort der Grablege des ersten Freisinger Bischofs Korbinian. Den Bau der heutigen Kirche veranlasste Dompropst Otto von Maxlrain. Zur Jahreszahl gibt es zwei Angaben: Wikidata nennt 1340, andere Quellen 1347. Es waren unruhige Zeiten. Wegen der Streitigkeiten zwischen Ludwig dem Baiern und der päpstlichen Kurie in Avignon konnte sich kein Bischof lange halten. Im späten 14. und frühen 15. Jahrhundert bekam die Kirche eine vollständige Ausstattung mit Glasgemälden, und jedes Fenster stiftete ein Domherr. Bis ins 18. Jahrhundert blieb das erhalten. Heute gibt es nur noch eines: das Hauptfenster im Osten des Chores. Es ist das Fenster des Dompropsts, um 1400 von Eglolf von Hornpeck geschaffen. Schauen Sie dorthin. Die gotische Kirche erhielt 1716 barocke Stuckarbeiten von Nikolaus Liechtenfurtner. In den Seitenschiffen sind Fresken, die man Johann Baptist Zimmermann zuschreibt. Im nördlichen Seitenschiff sehen Sie Kirchenväter: Hieronymus mit dem Löwen, Augustinus mit dem flammenden Herzen und Ambrosius mit den Bienen. Das Bild des vierten, Gregor, wurde 1839 zerstört. Im südlichen Seitenschiff folgen die Evangelisten: Markus mit dem Löwen, Lukas mit dem Ochsen und Matthäus. Das Bild des Johannes wurde 1839 übertüncht. In der Kirche und im Kreuzgang ließen sich nach den Mönchen des Domklosters auch die Weltpriester des Domkapitels bestatten.
Sie stehen vor der Benediktuskirche, östlich des Doms auf dem Domberg. Die heutige gotische Kirche wurde im 14. Jahrhundert gebaut. Ab dem 12. Jahrhundert verehrte man den Ort als Grabstätte des ersten Freisinger Bischofs Korbinian. 1716 erhielt die Kirche ihre barocken Stuckarbeiten.
Du stehst vor einer Kirche neben dem Dom. Sie ist dem heiligen Benedikt geweiht. Seit dem 12. Jahrhundert verehrten die Menschen sie als Grabstätte von Korbinian, dem ersten Bischof von Freising. Früher hatte die Kirche lauter Fenster mit gemalten Glasbildern. Jedes hatte ein Domherr gestiftet. Nur ein einziges ist übrig geblieben, im Osten des Chores. Es ist um das Jahr 1400 entstanden. Magst du es suchen? Und noch etwas Besonderes: Durch den hinteren Teil der Kirche führt ein Gang, der Kreuzgang.
Koordinaten: 48.399194, 11.747403 · auf der Karte