Sie stehen am Geschwister-Scholl-Gymnasium. Die Schule geht auf das Jahr 1515 zurück. Damals gründete Ulrich Rülein von Calw, Humanist und Bürgermeister von Freiberg, die Lateinschule, die als erstes humanistisches Gymnasium Sachsens gilt. Das heutige Haus Albertinum entstand später. Die Grundsteinlegung war am 17. Juli 1873, eingeweiht wurde es am 12. Oktober 1875 und nach dem sächsischen König Albert benannt. 1925 kam die Höhere Mädchenschule hinzu, was gravierende bauliche Veränderungen mit sich brachte. Das zweite Haus heißt Dürer. Es wurde 1902 bis 1903 an der unteren Pfarrgasse errichtet, als III. Bürgerschule der Stadt, 1928 in Dürerschule umbenannt und diente von 1941 bis 1945 als Lazarett. Seit 1992 gehört es zum Gymnasium. 2005 wurde der erweiterte Gebäudekomplex nach umfassender Sanierung eingeweiht. Ein Schatz liegt im Inneren: die Andreas-Möller-Bibliothek, benannt nach dem Chronisten Andreas Möller. Sie ist eine der wenigen erhaltenen historischen Schulbibliotheken auf dem Gebiet der ehemaligen DDR. Der Altbestand umfasst 6400 Titel, rund sechzig Prozent des Gesamtbestandes. Darunter ist der Codex Fribergensis, eine um 1430 entstandene Handschrift des Neuen Testaments in deutscher Sprache, dazu 524 Inkunabeln in 344 Bänden und elf Fragmente von Wiegendrucken. Unter Anleitung lernen Schüler den Umgang mit diesen kostbaren Werken. Die Schule gehört zum Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ und zum Exzellenz-Schulnetzwerk MINT-EC. 2015 erhielt sie das Gütesiegel „Europaschule in Sachsen“. Partnerschulen hat sie in Italien, den Niederlanden, den USA, Frankreich, Nepal und in Deutschland. Zur Schulgeschichte gehört auch ein Haus, das Sie gleich besuchen: Die Stadt stellte der Lateinschule 1542 das Gebäude zur Verfügung, in dem heute das Stadt- und Bergbaumuseum sitzt. 1875 bezog das aus der Lateinschule hervorgegangene Gymnasium einen neu errichteten Zweckbau.
Sie stehen am Geschwister-Scholl-Gymnasium. Die Schule geht auf die Lateinschule zurück, die 1515 von Ulrich Rülein von Calw gegründet wurde. Sie gilt als erstes humanistisches Gymnasium Sachsens. Das Haus Albertinum wurde 1875 eingeweiht.
Hier gehen Schüler zur Schule, und die Schule ist über 500 Jahre alt: 1515 wurde sie als Lateinschule gegründet. Das Haus Albertinum ist nach dem sächsischen König Albert benannt. In der Schule gibt es eine alte Bibliothek mit 6400 alten Büchern und Schriften. Eine Handschrift darin ist um 1430 entstanden. Es ist das Neue Testament auf Deutsch. Die Schüler lernen, vorsichtig mit diesen wertvollen Werken umzugehen. Wie viele Jahre ist die Handschrift alt?
Koordinaten: 50.92103958, 13.34228992 · auf der Karte