Sie stehen am Ernst-Thälmann-Denkmal am Meissner Ring. Es ist eine Stele aus Rochlitzer Porphyr mit einem Porträtkopf Ernst Thälmanns aus Bronze. Auf dem Sockel steht der Name „Ernst Thälmann“. Geschaffen wurde das Denkmal von Hans-Georg Neumuth beziehungsweise Gottfried Kohl. Eingeweiht wurde es am 18. August 1974, dreißig Jahre nach Thälmanns Ermordung. Es steht auf der Liste der Kulturdenkmale in Freiberg-Nord. Eine Replik steht im Park von Gentilly in Frankreich. Gentilly begegnet Ihnen gleich noch einmal: Das Geschwister-Scholl-Gymnasium, die nächste Station, hat dort eine Partnerschule. Freiberg kennt noch andere Orte der Erinnerung. Am Platz der Oktoberopfer erinnert eine Gedenkstätte daran, dass am 27. Oktober 1923 bei einer Demonstration 27 Demonstranten von Einheiten der Reichswehr getötet und 25 verletzt wurden. Die Stadtgeschichte nennt für diesen Tag, das sogenannte Freiberger Blutbad, 29 Tote in der Innenstadt. Auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof an der Himmelfahrtsgasse erinnert ein Gedenkstein unter anderem an elf unbekannte KZ-Häftlinge aus einem Außenlager des KZ Buchenwald, die im April 1945 von SS-Männern ermordet wurden. Am Landratsamt an der Frauensteiner Straße erinnert eine Gedenktafel an tausend jüdische Frauen aus einem Außenlager des KZ Flossenbürg und an polnische Zwangsarbeiterinnen. Ein amerikanischer Luftangriff am 7. Oktober 1944, besonders auf die Bahnhofsvorstadt, forderte 172 Todesopfer. Eine Gedenktafel gilt Werner Hartenstein, Oberbürgermeister von 1924 bis 1945, der bei Kriegsende die Stadt vor unnötigen Verlusten bewahrte. Im Juni 1945 vom NKWD verhaftet, starb er am 11. Februar 1947 im Speziallager Jamlitz.
Sie stehen am Ernst-Thälmann-Denkmal am Meissner Ring. Es ist eine Stele aus Rochlitzer Porphyr mit einem Porträtkopf aus Bronze. Eingeweiht wurde es am 18. August 1974, dreißig Jahre nach Thälmanns Ermordung. Es steht unter Denkmalschutz.
Dieses Denkmal ist eine hohe Stele aus Stein, auf der ein Kopf aus Bronze sitzt. Er zeigt Ernst Thälmann. Sein Name steht auf dem Sockel. Der Stein heißt Rochlitzer Porphyr. Eingeweiht wurde das Denkmal am 18. August 1974, dreißig Jahre nach Thälmanns Ermordung. In welchem Jahr wurde er ermordet? Rechne nach. Eine Kopie des Denkmals steht in einem Park in Frankreich, in Gentilly.
Koordinaten: 50.922004, 13.347028 · auf der Karte