Sie stehen vor dem Skyper. Skyper ist ein Projektname, und er steht für drei Gebäude, die zusammen den Block an der Ecke Taunusanlage und Taunusstraße bilden. Das Erste ist eine neoklassizistische Villa aus dem Jahr 1915, die Skyper-Villa. Sie gehörte, wie das gesamte Areal, dem Baukonzern Philipp Holzmann und war Sitz der Zentrale und des Vorstands. Heute steht sie unter Denkmalschutz. Das Zweite ist das Skyper-Hochhaus, 153,8 Meter hoch, mit 39 Stockwerken. Es erhebt sich auf einer viertelkreisförmigen Parzelle und wird dadurch zu einem markanten Teil der Skyline. Es ist ein Stahlbetonskelettbau mit gläserner Vorhangfassade und belegt in der Liste der höchsten Gebäude Frankfurts den 20. Platz. An den Hochbau schließt sich nach Osten, durch eine neun Meter hohe gläserne Halle, die Villa an. Das Dritte ist das Wohn- und Geschäftshaus, das Skyper-Carré, mit 52 Ein- bis Dreizimmerwohnungen und einer Ladenzeile im Erdgeschoss. In seiner heutigen Form entstand das Ensemble in den Jahren 2002 bis 2004. Das Projekt kostete 480 Millionen Euro. Den Entwurf lieferte das Frankfurter Büro JSK im Auftrag der Holzmann AG, realisiert wurde er für den Generalübernehmer ABG Real Estate Holding. Den Rohbau des Hochhauses baute die Müller-Altvatter Bauunternehmung aus Stuttgart. Die DekaBank erwarb das Gebäude für einen offenen Immobilienfonds. Nach der Übergabe 2005 bezog die Deka Immobilien als Hauptmieterin die unteren Etagen. 2006 wurde es an einen Fonds der UBS verkauft, im April 2013 an die Allianz, im August 2021 an ampega Asset Management für Gesellschaften der HDI Deutschland. Namhafte Mieter sind heute die Frankfurter Hauptverwaltung der Bundesbank, HSBC und die Investmentbank Houlihan Lokey. Die DekaBank verlegte ihren Standort nach Niederrad. Eine Besonderheit gibt es seit Juni 2023: In allen zehn Aufzügen steht WLAN zur Verfügung, auch zum Telefonieren, bis hinunter in die Tiefgaragen. Das gilt als einzigartig in Frankfurt. Der Skyper liegt an der Taunusanlage, und dort stehen auch die nächsten beiden Türme.
Sie stehen vor dem Skyper, einem Gebäudeensemble im Bahnhofsviertel an der Ecke Taunusanlage und Taunusstraße. Es besteht aus einem 153,8 Meter hohen Hochhaus, einer Villa von 1915 und einem Wohn- und Geschäftshaus. In dieser Form entstand es in den Jahren 2002 bis 2004.
Skyper ist kein einzelnes Haus, sondern es sind drei: ein Hochhaus mit 39 Stockwerken, eine Villa von 1915 und ein Wohnhaus mit Läden. Das Hochhaus ist 153,8 Meter hoch. Zwischen Hochhaus und Villa liegt eine gläserne Halle, neun Meter hoch. In allen zehn Aufzügen des Hochhauses gibt es WLAN, auch in der Tiefgarage. Findest du die alte Villa neben dem Hochhaus?
Koordinaten: 50.11, 8.669166666 · auf der Karte