Sie stehen vor dem Silberturm am Jürgen-Ponto-Platz. Er hat viele Namen: Silver Tower, Silberling, Dresdner-Bank-Hochhaus, nach seinem Standort auch Jürgen-Ponto-Hochhaus. Offiziell verwendete man die Bezeichnung Silberturm erst am 16. Februar 2012. Mit 166 Metern war er von 1978 bis 1990 das höchste Hochhaus Deutschlands, bis ihn der Frankfurter Messeturm übertraf. Entworfen hat ihn das Büro ABB Beckert und Becker. Der Grundriss besteht aus zwei großen, abgerundeten Quadraten, die in Längsrichtung um einige Meter versetzt sind. In den Nischen liegen die Versorgungskerne mit Aufzügen und Notreppenhäusern. Die abgerundeten Ecken finden sich im ganzen Haus wieder, bei den Fenstern, bei Säulen, bei Hinweisschildern. Der Turm hat zwei Untergeschosse und 32 Obergeschosse und steht auf einer vier Meter dicken Stahlbetonplatte. Von 1978 bis 2008 war er mit dem Vorstandsgebäude Gallusanlage 8 die Konzernzentrale der Dresdner Bank. Auf der Vorstandsetage hing Kunst: Werke der Brücke-Künstler, von Max Beckmann und von Bauhaus-Meistern, dazu Skulpturen von Calder und Moore. Das Vorstandsmitglied Manfred Meier-Preschany erwarb auch die Plastik L'Homme qui marche I von Alberto Giacometti. Im Februar 2010 wurde sie im Auftrag der Commerzbank für umgerechnet 75 Millionen Euro versteigert. Im 31. Geschoss lag bis 1994 ein vorgeschriebenes Wasserreservoir, das auch als Schwimmbad genutzt wurde. 1984 diente das Haus als Kulisse für den Spielfilm Abwärts, in den Anfangsszenen ist das Schwimmbad zu sehen. Aus dramaturgischen Gründen schrieb man dem Gebäude vierzig Etagen zu, acht mehr als in Wirklichkeit. Am 1. April 1998 zerstörte ein Feuer das 32. Geschoss teilweise. Nach der Übernahme der Dresdner Bank brauchte die Commerzbank den Platz nicht mehr. Ende 2008 zogen die Mitarbeiter aus, Anfang 2009 begann die Komplettsanierung durch Schneider+Schumacher. Energieverbrauch und Kohlendioxidausstoß sollten um ein Drittel sinken. Die charakteristische Fassade sollte erhalten bleiben, zum Jahresbeginn 2010 wurde sie ausgetauscht. Seit dem 23. April 2012 nutzt die Deutsche Bahn mit ihrem IT-Dienstleister DB Systel das Haus als Mieter. 2020 wurde es an das Wiener Unternehmen Imfarr und die Schweizer SN Beteiligungen Holding AG verkauft. Als Nächstes folgt der Skyper, ebenfalls im Bahnhofsviertel.
Sie stehen vor dem Silberturm im Bahnhofsviertel. Er ist 166 Meter hoch und war von 1978 bis 1990 das höchste Hochhaus Deutschlands, bis der Messeturm ihn übertraf. Bis 2008 war er die Zentrale der Dresdner Bank. Seit 2012 nutzt ihn die Deutsche Bahn.
Dieses Hochhaus heißt Silberturm. Es ist 166 Meter hoch. Von 1978 bis 1990 war es das höchste Hochhaus in ganz Deutschland. Oben im Haus gab es einmal ein Schwimmbad. Eigentlich war es ein Wasserbecken, das für den Brandschutz vorgeschrieben war. Die Ecken des Turms sind abgerundet, bei den Fenstern auch. In einem Spielfilm war das Haus sogar zu sehen. Dort hatte es vierzig Etagen statt 32. Wie sieht ein Turm aus, der nur runde Ecken hat?
Koordinaten: 50.109719444, 8.669438888 · auf der Karte