Sie stehen vor dem Kleist Forum, einem Theaterhaus im Zentrum der Stadt. Der Name erinnert an den Dichter, den Sie aus dem Kleist-Museum kennen. Entworfen haben es die Architekten Klaus und Jörg Springer, gebaut wurde es von 1998 bis 2001. Am 30. März 2001 wurde es mit der Oper Carmen von Georges Bizet eröffnet, als Gastspiel des Teatr Wielki aus Poznań. Das Haus gehört mit der Konzerthalle Carl Philipp Emanuel Bach und den Messehallen zu den drei Veranstaltungsorten, die seit 2001 die Messe und Veranstaltungs GmbH betreibt, ein Unternehmen der Stadt. Der Name Carl Philipp Emanuel Bach begegnet Ihnen hier nicht zum ersten Mal: Sie kennen ihn aus der Bibliothek und von der Straße des Junkerhauses. Das Kleist Forum hat kein eigenes künstlerisches Ensemble. Die Bürgerbühne erarbeitet mit Einwohnern und Gastregisseuren dokumentarische Stücke. Das Haus gehört zum Brandenburgischen Theater- und Konzertverbund, der seit dem Jahr 2000 über Abnahme- und Produktionsverpflichtungen den Spielplan und die Finanzierung der beteiligten Theater sichert. Produzierende Häuser sind das Hans Otto Theater Potsdam, das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt, das Staatstheater Cottbus, die neue Bühne Senftenberg, die Uckermärkischen Bühnen Schwedt, die Brandenburger Symphoniker und das Theater Brandenburg. Dazu kommt der Nikolaisaal Potsdam. Das Programm besteht aus Gastspielen, Eigen- und Koproduktionen, Festivals und kulturellen Einmietungen. Auf der Bühne stehen Oper, Operette, Musical, Schauspiel, Ballett, Kinder- und Jugendtheater, Poetry Slam, Sandtheater, Kabarett und Musik. Das Haus ist Spielstätte der jährlichen Kleist-Festtage, des Weltmusikfestivals transVOCALE und des studentischen Theaterfestivals Unithea. Der Große Saal mit Vollbühne hat 575 Plätze, die Studiobühne 99, im kleinen Studio B finden 50 Zuschauer Platz. Daneben gibt es Konferenz- und Veranstaltungssäle in verschiedenen Größen. Künstlerischer Leiter ist seit Februar 2016 Florian Vogel. Er ist auch Vorsitzender der Jury des Kleist-Förderpreises für neue Dramatik. Vor ihm leiteten das Haus Oliver Spatz, Petra Paschinger und von 2001 bis 2010 Arnold Bischinger.
Sie stehen vor dem Kleist Forum, einem Theaterhaus ohne eigenes Ensemble. Die Architekten Klaus und Jörg Springer entwarfen es, es wurde von 1998 bis 2001 gebaut. Eröffnet wurde es am 30. März 2001 mit der Oper „Carmen“. Der Große Saal hat 575 Plätze.
Das Kleist Forum ist ein Theaterhaus. Es wurde von 1998 bis 2001 gebaut und am 30. März 2001 mit einer Oper eröffnet, mit Carmen, gespielt von einem Theater aus der Stadt Poznań. Das Besondere: Das Haus hat keine eigenen Schauspieler. Stattdessen kommen Gäste, und manchmal spielen auch Menschen aus der Stadt mit. Im Großen Saal gibt es 575 Plätze. Auf der Bühne gibt es Oper, Ballett, Kindertheater und sogar Sandtheater. Warst du schon mal im Theater? Was hast du gesehen?
Koordinaten: 52.34263, 14.54425 · auf der Karte