
Sie stehen am Hauptbahnhof Duisburg, dem größten und wichtigsten Personenbahnhof der Stadt. Am Wasser geht es um Getreide, Holz und Tabak. Hier ein Blick auf die Gleise. Das Eisenbahnzeitalter begann in Duisburg am 9. Februar 1846, als die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft mit ihrem Duisburger Bahnhof das zweite Teilstück ihrer Stammstrecke von Köln-Deutz nach Minden einweihte. Dass die Stadt diesen Anschluss bekam, dafür sorgte, wie Sie an der Kita Hansegracht hören werden, auch der Unternehmer Carl Böninger. Der Hauptbahnhof liegt heute an der Rheinschiene, einer der bedeutenden Eisenbahnverbindungen von Süddeutschland und der Schweiz in die Niederlande. Nach Osten läuft die Ruhrgebietshauptstrecke über Essen und Bochum nach Dortmund. Täglich halten hier rund 700 Nah- und Fernverkehrszüge. Eine Eigenart erklärt der Hafen: Zwischen dem Hauptbahnhof und dem Norden der Stadt mündet die Ruhr in den Rhein, dort liegen die Duisburger und die Ruhrorter Häfen. Dieses Gebiet war ein erhebliches Hindernis für die Eisenbahn. Der gesamte Bereich nördlich der Ruhr richtete sich deshalb auf die nordöstlichen Strecken der Köln-Mindener Eisenbahn aus, mit Oberhausen als Zentrum. Darum ist die Bedeutung des Hauptbahnhofs für den innerstädtischen Verkehr eher gering. Südlich der Bahnsteige liegt der Abstellbahnhof, südwestlich das Gelände des stillgelegten Güterbahnhofs, des ehemaligen Güter- und Rangierbahnhofs. An dessen Ende stand ein Bahnbetriebswerk für die Wartung und Versorgung von Dampflokomotiven, mit Drehscheibe und Ringlokschuppen. Es ist größtenteils abgebrochen. Der Ringlokschuppen und der gerade zu einem Restaurant umgebaute Wasserturm sind die einzigen übrig gebliebenen Zeugen dieser Zeit. Das gesamte Gelände ist eine der größten deutschen innerstädtischen Freiflächen, die die Deutsche Bahn zur Umnutzung an interessierte Investoren verkaufen will. Zusammen mit der Bahn plant die Stadt dort auf rund 35 Hektar einen neuen Stadtteil. Seit 2010 entsteht unter dem Namen „Duisburger Freiheit“ ein citynaher Büro- und Dienstleistungsstandort. Ein Plan, dort das größte Einkaufszentrum Deutschlands zu bauen, wurde aus Sorge vor einer Verödung der Innenstadt vom Rat durch ein Alternativkonzept ersetzt. 2019 wurde das komplette Gelände zur Baufreimachung gerodet.
Sie stehen am Duisburger Hauptbahnhof. Das Eisenbahnzeitalter begann hier am 9. Februar 1846, als die Köln-Mindener Eisenbahn-Gesellschaft ihren Duisburger Bahnhof einweihte. Heute halten täglich rund 700 Nah- und Fernverkehrszüge. Im Südwesten liegt das Gelände des früheren Güterbahnhofs.
Hier fahren Züge in alle Richtungen. Das hat in Duisburg am 9. Februar 1846 angefangen, damals begann das Eisenbahnzeitalter in der Stadt. Heute halten jeden Tag rund 700 Züge. Weiter südwestlich lag der Güterbahnhof. Dort wurden früher Dampflokomotiven versorgt, auf einer Drehscheibe. Davon sind nur noch der Lokschuppen und ein Wasserturm übrig, in dem heute ein Restaurant ist. Auf dem früheren Bahngelände soll ein neuer Stadtteil entstehen. Was würdest du dir dort wünschen?
Koordinaten: 51.43, 6.776111111 · auf der Karte