Stadtohr

Stadtrundgang Darmstadt · Station 5 von 16

Schlossmuseum Darmstadt

· museum, fürstenhof, wiederaufbau, sammlung

Ausführlich

Sie stehen am Schlossmuseum, das im Glocken- und Kirchenbau des Residenzschlosses sitzt, gegenüber dem Marktplatz. Es zeigt vornehmlich Gegenstände aus dem Besitz der früheren Landgrafen und Großherzöge von Hessen-Darmstadt. Die Geschichte des Hauses beginnt mit einem Ende. 1918 wurde der letzte Großherzog, Ernst Ludwig, abgesetzt. Er entschied sich, das Schloss der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, und 1924 wurde das Museum eröffnet. Eine Quelle zum Schlossmuseum schreibt, das Schloss sei 1918 in den Privatbesitz Ernst Ludwigs überführt worden. Eine Quelle zum Residenzschloss schreibt, der Volksstaat Hessen habe es übernommen. Ich kann das nicht auflösen, sage aber, dass es beide Darstellungen gibt. In der Brandnacht gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Museum großflächig zerstört. 1946 begann man mit der Wiederherstellung, 1965 öffnete es wieder, und bis Anfang der 1970er Jahre dauerte es, bis das Schloss wieder vollständig nutzbar war. Was zeigt es? Die Ausstellung ist nach Epochen gegliedert: Landgrafschaft Hessen, Von Napoleon zum Großherzogtum und Großherzogtum Hessen-Darmstadt. Im Vordergrund steht die fürstliche Wohn- und Lebenskultur, von der Teilung des Hauses Hessen im späten 16. Jahrhundert bis zum Ende der Linie Hessen-Darmstadt Mitte des 20. Jahrhunderts. Zu sehen sind Original-Gemälde von Johann Conrad Seekatz aus dem Braunshardter Schloss und ein Porträt der aus Darmstadt stammenden russischen Kaiserin Marija Alexandrowna von Franz Xaver Winterhalter. Dazu eine Haarlocke der als Märtyrerin verehrten Elisabeth von Hessen-Darmstadt und ein Ewiges Licht, zusammengesetzt aus Schmuckperlen aus der Werkstatt von Peter Carl Fabergé. Auch die Darmstädter Madonna war hier ausgestellt, nach dem die Quelle zu Museums bis 2003, nach dem die Quelle zu Schloss bis 2004. 2011 wurde sie an einen Privatsammler verkauft. Seit 1965 trug das Museum ein Verein, dessen Träger die Hessische Hausstiftung, das Land Hessen und die Stadt Darmstadt waren. Nach dem Austritt der Stadt befand er sich seit Anfang 2009 in Auflösung. Von 2013 bis 2015 wurde das Museum saniert. Seitdem gibt es wieder regelmäßig Sonderausstellungen, 2016 zur Sammellust am Hof der Darmstädter Landgrafen, 2017 zu den Geschenken der Zarenfamilie von Fabergé, 2021 zur Kindheit bei Hofe und 2023 zu Queen Victoria, der Großmutter Europas.

Kurzfassung

Sie stehen am Schlossmuseum. Es zeigt Gegenstände aus dem Besitz der früheren Landgrafen und Großherzöge von Hessen-Darmstadt und liegt im Glocken- und Kirchenbau des Residenzschlosses. 1924 wurde es eröffnet, nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg 1965 wiedereröffnet.

Für Kinder

Hier in einem Teil des Schlosses ist ein Museum. Es zeigt, wie die Fürsten von Hessen-Darmstadt gelebt haben: Gemälde, Kleidung, Schriftstücke. Sogar eine Haarlocke von Elisabeth von Hessen-Darmstadt liegt da, und ein Ewiges Licht aus Perlen. Das Museum wurde 1924 eröffnet. Im Krieg wurde es großflächig zerstört, und erst 1965 konnte es wieder öffnen. Welche Dinge aus deinem Leben würdest du in ein Museum geben?

Quellen

Koordinaten: 49.8734, 8.65578 · auf der Karte

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