Sie stehen auf dem Friedensplatz. Er liegt in der Stadtmitte, südlich des Karolinenplatzes, von dem ihn die Zeughausstraße trennt, die Bundesstraße 26, auch City-Ring genannt. Im Osten schließt das Residenzschloss den Platz ab, im Westen steht der Alte Marstall, im Süden beginnt der Ernst-Ludwigs-Platz mit dem Weißen Turm. Die Straßenbahn fährt um den Platz herum, im Süden regulär die Linien 2, 3 und 5, die Gleise im Westen und Norden dienen als Wendeanlage. Zum Namen: Ursprünglich hieß der Platz Reitbahn und diente auch als Reitbahn. Später nannte man ihn Paradeplatz, bis er 1949 den Namen Friedensplatz bekam. Ein Platz für Paraden wurde ein Platz des Friedens. Nach dem Zweiten Weltkrieg diente er überwiegend als Parkplatz. 1966 und 1967 entstand darunter nach Plänen von Jakob Wilhelm Mengler eine mehrstöckige Tiefgarage mit Atombunker. Oben gliederten betonierte Hochbeete den Platz. Im Volksmund hießen sie Panzersperren. Die Neugestaltung sollte ab 2015 beginnen. Wegen der Statik der Tiefgarage gab es Planungsschwierigkeiten, und die Bauarbeiten begannen erst im Mai 2017. Am 25. Mai 2020 wurde der Platz wiedereröffnet. Heute ist der östliche Teil mit Naturstein gepflastert und bildet eine Sichtachse zum Hessischen Landesmuseum, zu dem wir gleich kommen. Auf der Westseite steht ein erhöhter Riegel mit Sitzgelegenheiten und begrünten Pflanzkübeln, in denen insgesamt neun Bäume wachsen. Auf dem Platz stehen mehrere Denkmäler: ein Leibgardistendenkmal für die Gefallenen und Vermissten des Leibgarde-Infanterie-Regiments Nummer 115 und ein Reiterdenkmal für Großherzog Ludwig IV., 1898 von Fritz Schaper erbaut. Am nordöstlichen Ende steht das Gebäude des Instituts für Neue Technische Form. Und der Platz hat einen Kalender: Im Mai das Schlossgrabenfest, im Juli das Heinerfest, ab November der Weihnachtsmarkt.
Sie stehen auf dem Friedensplatz. Er liegt südlich des Karolinenplatzes und wird im Osten vom Residenzschloss begrenzt. Früher hieß er Reitbahn und Paradeplatz, seit 1949 trägt er seinen heutigen Namen. Am 25. Mai 2020 wurde er nach einer Neugestaltung wiedereröffnet.
Dieser Platz hatte schon viele Namen. Zuerst hieß er Reitbahn, dann Paradeplatz, und seit 1949 heißt er Friedensplatz. Unter dem Platz liegt eine Tiefgarage mit einem Atombunker. Früher standen oben große Betonbeete. Die Darmstädter nannten sie Panzersperren. Heute wachsen auf dem Platz neun Bäume, und es gibt Sitzgelegenheiten. Einmal im Jahr, im Mai, ist hier ein großes Musikfest. Welchen Namen findest du für den Platz am besten?
Koordinaten: 49.874068, 8.653648 · auf der Karte