
Eine Kirche aus grauem Naturstein. Links steht ein hoher, schlanker Turm mit vier schmalen Schallöffnungen am oberen Ende. In der Mitte ragt ein steiler Giebel mit rundem Fenster auf. Davor tritt ein Vorbau mit vieleckigem, braunrotem Dach und Spitzbogenfenstern hervor. Links schließt ein Gang mit Rundbögen und rotem Ziegeldach an. Bäume stehen zu beiden Seiten.
Sie stehen vor der evangelischen Lutherkirche. Sie liegt am Rande des Stadtparkviertels, und der Park gehört zu ihrer Geschichte. Der Stadtpark Bochum entstand ab 1876 auf der Fläche der früheren Vöde, jener Gemeindeweide nördlich der Stadt, auf der einst die Kühe gehütet wurden. Man unterschied die Große und die Kleine Vöde. Als der Stadtpark 1924 erweitert wurde, kam die Kirche in eine Sichtachse mit den Wiesen: der Lutherwiese und dem alten Teich. Schauen Sie sich den Bau an. Er ist kompakt und kreuzförmig, ein Zentralbau aus grob bossierten Muschelkalkquadern. Der Turm ist nordwestlich eingestellt. Dazu kommen eine flache Apsis und kapellenartige Anräume. Gebaut wurde die Kirche 1911 und 1912 unter der Bauleitung von Arno Eugen Fritsche. Die Straßenfront wird von geschlossenen Mauerflächen und vielgestaltigen Vorbauten der Eingänge bestimmt. Der Giebel hat Lisenen und flache Friese, bekrönt wird er von einem Scheibenkreuz. Das frühere Pfarrhaus, heute Gemeindezentrum, ist über einen Bogengang angeschlossen. Im Inneren ist der Raum gratgewölbt, in die Emporen der Kreuzarme sind Tonnengewölbe eingezogen. Fritsche, der den Bau geleitet hatte, schuf auch den Muschelkalkaltar und den Taufstein. Ein Apsisfresko überarbeitete Heinrich Rüther in einer umfangreichen Ausmalung. Die drei Gussstahlglocken wurden 1910 gegossen und erklingen in den Tönen h, d und f. Die Orgel baute 1953 der Orgelbauer Bernhard Koch aus Wuppertal-Barmen, mit zwanzig Registern auf zwei Manualen und Pedal, ein Kegelladen-Instrument mit pneumatischen Trakturen. Der Zweite Weltkrieg traf die Kirche hart: Dächer und Gewölbe wurden zerstört, bis 1948 stellte man sie wieder her. Sechs Fenster der Apsis sind vermauert. Die Kirche steht unter Denkmalschutz. Von der Vöde und ihren Kühen erzählt uns später noch der Kuhhirte.
Sie stehen vor der evangelischen Lutherkirche am Rande des Stadtparkviertels. Der kompakte, kreuzförmige Zentralbau aus grob bossierten Muschelkalkquadern entstand 1911 und 1912 unter der Bauleitung von Arno Eugen Fritsche. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.
Du stehst vor der Lutherkirche. Sie ist aus großen Muschelkalksteinen gebaut, und ihr Grundriss hat die Form eines Kreuzes. Gebaut wurde sie in den Jahren 1911 und 1912. Im Zweiten Weltkrieg wurden die Dächer zerstört. Bis 1948 hat man sie wieder aufgebaut. In ihrem Turm hängen drei Glocken aus Stahl. Sie klingen in drei verschiedenen Tönen. Hörst du den Unterschied, wenn du sie läuten hörst?
Koordinaten: 51.4869, 7.22937 · auf der Karte