Sie stehen vor dem Pergamonmuseum. Es ist das zweite Haus dieses Namens an dieser Stelle. Das erste baute Fritz Wolff von 1897 bis 1899, Kaiser Wilhelm II. eröffnete es am 18. Dezember 1901. Doch es war bald zu klein für die Monumentalobjekte aus den Ausgrabungen in Babylon, Uruk, Assur und Ägypten, und sein Fundament war abgesackt. 1908 wurde es abgerissen. Bis zum Nachfolgebau standen die Pergamenischen Bildwerke in der östlichen Säulenhalle des Neuen Museums. Seit 1906 plante Wilhelm von Bode einen Neubau an gleicher Stelle, ab 1907 entwarf Alfred Messel nach Bodes Konzept eine monumentale Dreiflügelanlage in straffen neuklassizistischen Formen. Nach Messels Tod 1909 führte sein engster Freund, der Berliner Baustadtrat Ludwig Hoffmann, den Bau in vereinfachter Form aus. 1910 begannen die Arbeiten, verzögert durch den Ersten Weltkrieg, die Novemberrevolution 1918 und die Inflation 1922 und 1923. Erst 1930 war die Anlage im Wesentlichen fertig, und die vier Museen darin wurden eröffnet. Nicht gebaut wurden eine Kolonnade am Kupfergraben und ein vierter Flügel für das Ägyptische Museum. Schauen Sie auf die Seite zur Spree: Die Seitenflügel tragen jeweils sechs dorische Halbsäulen, darüber erheben sich Giebel. Die Schauseiten bestehen aus Muschelkalk aus Franken und Thüringen, Granodiorit aus der Lausitz, Granitporphyr aus Sachsen und Kalkstein aus Kroatien. Die weniger repräsentativen Seiten sind in Steinputz ausgeführt, der Naturstein nachahmt. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Haus bei Luftangriffen schwer getroffen. Viele Ausstellungsstücke wurden ausgelagert, die Monumentalstücke zum Teil eingemauert. 1945 transportierte die Rote Armee einen Großteil nach Moskau und Leningrad ab. 1957 und 1958 gab die Sowjetunion einen Großteil der Bestände an die DDR zurück. Der Pergamonaltar wurde weitgehend in der Inszenierung von 1930 wieder aufgebaut. Weitere Bestände verbrannten im Flakbunker Friedrichshain oder liegen bis heute in Depots in Moskau und Sankt Petersburg. Den Namen Pergamonmuseum trägt das ganze Haus erst seit 1958. Im Rahmen des Masterplans Museumsinsel wird es seit 2013 saniert. Der erste Bauabschnitt kostete rund 489 Millionen Euro und wurde am 4. Dezember 2025 abgeschlossen. Seit dem 23. Oktober 2023 ist das Museum für etwa vier Jahre vollständig geschlossen. Die Wiederöffnung eines Teils ist für 2027 geplant, die vollständige für 2037. 2019 kamen rund 804.000 Besucher.
Sie stehen vor dem Pergamonmuseum. Alfred Messel plante es ab 1907, 1910 begannen die Bauarbeiten, 1930 war die Dreiflügelanlage im Wesentlichen fertig. Hier sind der Pergamonaltar und das Vorderasiatische Museum zu Hause. Seit dem 23. Oktober 2023 ist das Haus wegen Sanierung geschlossen.
Du stehst vor dem Pergamonmuseum. Es ist ein sehr großes Museum mit drei Flügeln. Drinnen steht der Pergamonaltar, und es gibt Kunst aus Babylon und islamische Kunst. Gebaut wurde es von 1910 bis 1930. Das ist lang, denn zwischendurch kamen ein Krieg und eine Revolution. Im Zweiten Weltkrieg mauerte man die riesigen Stücke zum Teil ein. Im Moment ist das Museum geschlossen, weil es saniert wird. Ein Teil soll 2027 wieder öffnen. Wie alt wirst du dann sein?
Koordinaten: 52.521, 13.396 · auf der Karte