Sie stehen an der Mönchsbastei. Sie ist einer der sieben Basteitürme der Stadtbefestigung von Bautzen. Eine Quelle nennt als Bauzeit um 1324, Wikidata nennt 1350. Ich nenne die ältere Angabe, um 1324, und sage dazu, dass es zwei gibt. Es war ein rechteckiger Turm. Der Name sagt, wer ihn im Ernstfall verteidigen sollte: die Mönche. Zu diesem Zweck wurde der Bau ab 1433 durch einen Gang mit dem Franziskanerkloster verbunden. Das Kloster war um 1240 gegründet worden. Der Gang führte über die Heringstraße und wurde 1563 abgebrochen. Bei der Sanierung in den 1990er Jahren fanden sich Abwasserkanäle. Sie bezeugen, dass die Bastei auch für die Abwasserentsorgung des südlichen Teils der mittelalterlichen Altstadt wichtig war. Bis 1800 wohnte in der Bastei der Pfarrer. 1813, während der Schlacht bei Bautzen, diente sie als Lazarett. 1868 und 1905 wurde sie umgebaut. Heute wird das Gebäude als Wohnung genutzt. Wie finden Sie sie? Eine Quelle gibt einen Tipp: Schauen Sie von der Friedensbrücke aus und orientieren Sie sich am Turm des Petridoms. Unterhalb der Mönchsbastei steht das sagenumwobene Hexenhäusel.
Sie stehen an der Mönchsbastei, einem der sieben Basteitürme der Bautzener Stadtbefestigung. Sie wurde um 1324 als rechteckiger Turm errichtet. Im Kriegsfall sollten die Mönche sie verteidigen. Heute wird das Gebäude als Wohnung genutzt.
Dieser Turm hat seinen Namen von den Mönchen. Sie sollten ihn verteidigen, wenn Krieg war. Deshalb baute man einen Gang vom Kloster zum Turm, der über die Straße führte. Dieser Gang ist längst abgerissen. Später wohnte im Turm ein Pfarrer, und einmal war er ein Lazarett für Verwundete. Heute wohnen Menschen darin. Unter dem Turm steht das Hexenhäusel, von dem man sich Sagen erzählt. Kannst du es finden?
Koordinaten: 51.1809, 14.422 · auf der Karte