Sie stehen vor der Justizvollzugsanstalt Ansbach, kurz JVA. Der Gefängnisbau wurde ab 1855 errichtet und steht heute unter Denkmalschutz. Bis 1980 war es das Gefängnis des Landgerichts Ansbach und wurde vom dortigen Oberstaatsanwalt geführt. Seitdem untersteht es dem Leiter der Justizvollzugsanstalt Nürnberg. Von 1999 bis 2002 erfolgte eine Generalsanierung. Seit Mai 1990 ist die Anstalt zuständig für männliche Verurteilte des Regelvollzuges bis zu einer Strafdauer von sechs Monaten aus dem Landgerichtsbezirk Ansbach. Eingesperrt sind aber vor allem Untersuchungsgefangene. Die Anstalt verfügt über 75 Haftplätze, davon 43 in Einzelhafträumen, der Rest in Gemeinschaftshafträumen. Erinnern Sie sich an das Zocha-Schlößchen? 1843 gab es Pläne, es zu einer Fronveste umzubauen, also zu einem Gefängnis. Sie wurden nie umgesetzt. Der Gefängnisbau, den Sie hier sehen, wurde ab 1855 errichtet.
Sie stehen vor der Justizvollzugsanstalt Ansbach, kurz JVA. Der Gefängnisbau wurde ab 1855 errichtet und steht unter Denkmalschutz. Von 1999 bis 2002 wurde er generalsaniert. Die Anstalt hat 75 Haftplätze, vor allem für Untersuchungsgefangene.
Du stehst vor dem Gefängnis von Ansbach. Es wurde ab 1855 gebaut und steht unter Denkmalschutz. Von 1999 bis 2002 wurde es von Grund auf saniert. Heute gibt es hier 75 Plätze für Gefangene. Meist sitzen hier Menschen, über die ein Gericht noch entscheiden muss. Dazu kommen verurteilte Männer mit Strafen bis zu sechs Monaten. Warum, glaubst du, steht so ein altes Haus unter Denkmalschutz?
Koordinaten: 49.30569, 10.57307 · auf der Karte