Sie stehen am Augustinerplatzbrunnen. Der Platz liegt zwischen Kockerellstraße, Judengasse und Annuntiatenbach. Sein Name erinnert an das Augustinerkloster Aachen, das sich hier bis 1802 befand. Das Jahr kennen Sie schon von anderen Stationen: Es ist das Jahr der Säkularisation, in dem kirchlicher Besitz in staatliche Hände überging. Der Brunnen selbst ist ein Werk des 20. Jahrhunderts und eine nüchterne Konstruktion. Er besteht aus vier rechteckigen Betonbecken, von denen die drei unteren im rechten Winkel zum ersten angeordnet sind, und aus drei Betonrinnen, die das Wasser von Becken zu Becken leiten. Folgen Sie dem Wasser einmal mit den Augen von oben nach unten. Schräg unterhalb des letzten Beckens steht eine Stele, umgeben von vier fest montierten Stahlhockern. Diese Stele prägt die Wahrnehmung des Brunnens, und sie ist der eigentliche Grund, hier stehen zu bleiben. Sie wurde 1971 von fünfundsechzig Architekturstudenten bildhauerisch in Sandstein gestaltet, unter Leitung von Elmar Hillebrand, seinerzeit Professor am Lehrstuhl für Bildhauerei an der Technischen Hochschule. Fünfundsechzig Hände an einem Stein. Das ist keine Künstlersignatur, das ist eine Seminararbeit im öffentlichen Raum. Wir gehen weiter in die Eilfschornsteinstraße.
Sie stehen am Augustinerplatzbrunnen, auf der Platzanlage zwischen Kockerellstraße, Judengasse und Annuntiatenbach. Bis 1802 stand hier das Augustinerkloster. Der Brunnen besteht aus vier rechteckigen Betonbecken und einer Stele aus Sandstein, die 1971 gestaltet wurde.
Du stehst an einem Brunnen aus Beton mit vier Becken. Das Wasser läuft von Becken zu Becken durch kleine Rinnen. Folge dem Wasser mit den Augen. Unten steht eine große Säule aus Sandstein, und um sie herum sind vier Hocker aus Stahl. Die Säule hat etwas Besonderes: Sie wurde 1971 von fünfundsechzig Studenten gemacht. Sie haben Architektur studiert, also das Bauen von Häusern, und zusammen in den Stein gehauen. Was kannst du in dem Stein erkennen?
Koordinaten: 50.7761, 6.08117 · auf der Karte