Sie stehen vor St. Antonius, der römisch-katholischen Pfarrkirche von Waiblingen. Sie gehört zur Diözese Rottenburg-Stuttgart und ist das Zentrum der gleichnamigen Kirchengemeinde. Diese Kirche erzählt von Zuwanderung. Nach der Reformation lebten in Waiblingen über 300 Jahre lang kaum Katholiken. Das änderte sich im 19. Jahrhundert. 1861 wurde Waiblingen mit der Remsbahn an die Württembergische Eisenbahn angeschlossen, und mit der aufkommenden Industrie zogen seit 1860 wieder katholische Arbeiter in die Region. 1890 zählte man 167 Katholiken in der Stadt und weitere 130 im Oberamt Waiblingen. Betreut wurden sie zunächst von der katholischen Gemeinde in Oeffingen. Dann wuchs die Gemeinde in kleinen Schritten. 1888 mietete sie einen Raum in der Bahnhofstraße als Betsaal. 1896 entstand im Gewann Fronacker ein Schulhaus mit Betsaal, an das 1907 ein Kirchlein angebaut wurde. Am 26. Januar 1917 erklärte man die Gemeinde St. Antonius Waiblingen zur selbstständigen Pfarrei. Nach dem Zweiten Weltkrieg stieg die Zahl der Katholiken durch den Zuzug von Flüchtlingen und Vertriebenen rapide. Deshalb wurde 1952 der Grundstein für die heutige Kirche gelegt, die am 11. Oktober 1953 geweiht wurde. Sie bietet 450 Sitzplätze. Schauen Sie auf die Linien: Die Kirche ist im Baustil der Nachkriegsmoderne gebaut und zeichnet sich durch klare Linien und eine schlichte Gestaltung aus, die den Blick auf das liturgische Geschehen lenkt. 1988 folgte eine umfassende Innenrenovation, bei der der Altarraum nach den Vorgaben des Zweiten Vatikanischen Konzils umgestaltet wurde. Die Orgel stammt von 1965. Die Orgelbaufirma Vleugels aus Hardheim baute sie, und sie gilt als Klangdenkmal der Orgelbewegung der 1960er-Jahre. Die Disposition entwarf Hans Böhringer. Die Orgel hat drei Manuale und Pedal und 33 klingende Register, und sie wurde als Opus 51 in die Werkliste von Vleugels aufgenommen. Ursprünglich stand das Rückpositiv in der Mitte der Emporenbrüstung, doch die mechanische Trakturführung war kompliziert und störanfällig, deshalb wurde es 1988 nach links hinter den Spieltisch versetzt. Das Geläut besteht aus fünf Glocken, die alle nach dem Zweiten Weltkrieg gegossen wurden.
Sie stehen vor St. Antonius, der römisch-katholischen Pfarrkirche von Waiblingen. Die heutige Kirche wurde 1952 begonnen und am 11. Oktober 1953 geweiht. Sie bietet 450 Sitzplätze. Gebaut ist sie im Stil der Nachkriegsmoderne.
Du stehst vor der katholischen Kirche St. Antonius. Hier gab es lange kaum Katholiken in der Stadt, über 300 Jahre lang. Erst als die Eisenbahn kam und Fabriken entstanden, zogen wieder katholische Arbeiter her. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Flüchtlinge und Vertriebene dazu, und die Gemeinde wurde so groß, dass man eine neue Kirche brauchte. Sie wurde am 11. Oktober 1953 geweiht und hat 450 Sitzplätze. Das Geläut hat fünf Glocken, alle nach dem Krieg gegossen. In die Kirche passen 450 Menschen. Wie viele Klassen wie deine wären das?
Koordinaten: 48.83192, 9.31042 · auf der Karte