Sie stehen vor dem Museum Brot und Kunst, Forum Welternährung. Wikidata führt es als Museum der Brotkultur. Es ist ein Wissensmuseum, das zeigt, welche Bedeutung Getreide, Brot und Kultur für die Entwicklung der Menschheit haben. Gegründet wurde es 1955 von dem Unternehmer Willy Eiselen, der von 1896 bis 1981 lebte, und seinem Sohn Hermann Eiselen, von 1926 bis 2009, als erstes Museum zum Thema Brot weltweit. 1991 übernahm die private Vater und Sohn Eiselen Stiftung die Trägerschaft. Und das Haus selbst hat eine Geschichte: Es ist der Salzstadel, erbaut 1592, ein Renaissancegebäude. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts diente er als Lagerhaus für Getreide, Salz und andere Güter. Heute liegen im Haus rund 20.000 Objekte, aus Handwerk und Technik, Malerei und Skulptur, Religion und Alltag, aus den frühen Hochkulturen des Mittelmeerraums, aus den Reiskulturen Asiens und den Maiskulturen Lateinamerikas. Schriftliche und bildliche Zeugnisse erzählen von der meist unsichtbaren, aber ständig drohenden Gefahr des Hungers. Die Ausstellung hat zwei Teile. Auf der einen Seite steht die Kunst, 15. bis 21. Jahrhundert, auf der anderen Brot, Alltag, Ernährung und Konsum, erzählt in 19 Themenbildern. Der Schwerpunkt der Malerei liegt im 17. Jahrhundert, mit Werken von Pieter Brueghel dem Jüngeren, Jan Flegel und Frans Francken. Dazu kommen sozialkritische Arbeiten von Ernst Barlach, Max Beckmann, George Grosz, Käthe Kollwitz und Pablo Picasso und Zeitgenössisches von Man Ray, Salvador Dalí, Joseph Beuys oder Markus Lüpertz. Die zeitgenössischen Werke belegen, wie sehr sich Künstler mit Brot und Ernährung auseinandergesetzt haben. Eine Medieninstallation ergänzt die Ausstellung: Acht Bildschirme sind im Kreis angeordnet, wie bei einem Gespräch, mit Statements von Experten zur Welternährung. Die Sonderausstellung 2024/25 hieß „Verrückt nach Fleisch“.
Sie stehen vor dem Museum Brot und Kunst, dem Forum Welternährung. Es wurde 1955 als erstes Museum zum Thema Brot weltweit gegründet. Es sitzt im 1592 erbauten Salzstadel, einem Renaissancegebäude, und bewahrt rund 20.000 Objekte.
Dieses Museum dreht sich um Brot. Es wurde 1955 gegründet, und es war das erste Brotmuseum der Welt. Das Haus ist ein alter Salzstadel von 1592. Früher lagerte man darin Getreide, Salz und andere Waren. Heute gibt es rund 20.000 Objekte: Gemälde, Skulpturen und viele Gegenstände rund um Brot. Das Museum zeigt auch, was es heißt, wenn Menschen nicht genug zu essen haben. Was isst du am liebsten zum Frühstück, und wo kommt es her?
Koordinaten: 48.400833, 9.99 · auf der Karte