Sie stehen vor Birkenweiher 27, einem denkmalgeschützten, repräsentativen Wohnhaus. Die Straße Birkenweiher verbindet hier den Südpark mit dem Entenpfuhl. Gleich daneben liegt eine kleine Grünanlage am Birker Bad, der frühere Schillerplatz. Das Haus wurde um 1902 vom Solinger Bauunternehmer Otto Brangs erbaut. Bis in die 1970er Jahre gehörte es der Familie von zur Gathen, die ein Import- und Exportgeschäft für Solinger Stahlwaren betrieb. Es diente als Wohnhaus, aber ebenso der Repräsentation. Schauen Sie auf die Fassade. Es ist ein zweigeschossiger, giebelständiger Putzbau. Die zweiachsige Straßenfassade dominiert ein wellenförmiger Schaugiebel im Jugendstil. Er ist mit Schiefer verkleidet und erinnert damit an den Neubergischen Stil. Ein Balkon an der Straßenfassade hat ebenfalls einen Schaugiebel in Wellenform und ein bemerkenswertes Balkongitter im Stil Louis-seize. Die Längsseite zum einstigen Schillerplatz ist ebenfalls repräsentativ gestaltet: Sie hat einen Giebelrisalit, einen Erker und einen eingenischten Hauseingang. Viele Gebäude der Umgebung wurden im Zweiten Weltkrieg durch die Luftangriffe zerstört, dieses überstand den Luftkrieg. Am 14. September 1988 wurde es unter der Nummer 877 in die Denkmalliste der Stadt Solingen eingetragen. Nach mehreren Eigentümerwechseln kam es im Jahr 2000 bei einer Versteigerung an die Eheleute Derr. Sie sanierten das Haus umfassend. Das Einfahrtstor zur Straße wurde dabei durch einen Nachbau ersetzt. Für ihre Bemühungen um den Erhalt erhielten sie den Denkmalschutzpreis 2002 des Bergischen Geschichtsvereins, Abteilung Solingen.
Sie stehen vor Birkenweiher 27, einem denkmalgeschützten, repräsentativen Wohnhaus. Der Solinger Bauunternehmer Otto Brangs baute es um 1902. Es überstand den Luftkrieg. Bis in die 1970er Jahre wohnte hier die Familie von zur Gathen, die mit Solinger Stahlwaren handelte.
Dieses Haus hat oben eine Welle. Schau auf den Giebel an der Straßenseite: Er ist wellenförmig und mit Schiefer verkleidet. Auch der Balkon hat so eine Welle. Gebaut hat das Haus um 1902 ein Bauunternehmer. Später wohnte hier eine Familie, die mit Solinger Stahlwaren handelte. Das Haus blieb im Krieg stehen, obwohl ringsum viele Häuser zerstört wurden. Siehst du den Erker an der Längsseite? Was würdest du in einem Erker machen?
Koordinaten: 51.16748, 7.0852 · auf der Karte