Sie stehen vor dem Celtis-Gymnasium. Zu seinem Datum gibt es zwei Angaben. Wikidata nennt 1632, das ist das Gründungsjahr der Schule. Das Gebäude, vor dem Sie stehen, wurde erst 1881 übergeben. 1632 gründete man das Humanistische Gymnasium auf Weisung des schwedischen Königs Gustav II. Adolf, deshalb hieß es zuerst Gymnasium Gustavianum. Von 1634 bis 1881 hatte es sein Domizil in der 1582/83 erbauten Lateinschule am Martin-Luther-Platz. Das ist ein Renaissance-Gebäude, das heute Altes Gymnasium genannt wird. Seit 1934 ist dort das Städtische Museum untergebracht. Als das Gebäude neben der Johanniskirche zu klein wurde, entschloss man sich zu einem Neubau vor den Toren der alten Stadt, in der heutigen Gymnasiumstraße. Der Architekt Carl Leimbach errichtete das Schulhaus im Auftrag König Ludwigs II. 1881 wurde es seiner Bestimmung übergeben und dient diesem Zweck bis heute. Danach wuchs das Haus weiter. In den 1970er Jahren kamen zwei Sporthallen dazu, 1984 eine erhebliche Erweiterung im Süden, 2005 der Ausbau der ehemaligen Dachterrasse zu Klassenräumen und 2009 ein Trakt für die Oberstufe. 1833 hieß sie nach dem neuen Landesvater Ludwig I. Gymnasium Ludovicianum. 1964 erfolgte die Umbenennung nach dem Humanisten Conrad Celtis. Er wurde im nahen Dorf Wipfeld geboren und besuchte die Schule nach einer Quelle wahrscheinlich in Würzburg. Die Schule nahm vor der Einführung des achtjährigen Gymnasiums in Bayern am Schulversuch Europäisches Gymnasium teil. Anfang der 1980er Jahre kam das Musische Gymnasium hinzu. Nach der Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium 2017 gibt es seit dem Schuljahr 2025/26 wieder eine 13. Jahrgangsstufe. Heute gibt es ein sprachliches, ein humanistisches und ein musisches Gymnasium. Latein und Englisch sind für alle die ersten beiden Fremdsprachen, im humanistischen Zweig folgt in der achten Jahrgangsstufe Griechisch. Zu den Schülern zählten der Architekt und Stadtplaner Theodor Fischer, Kardinal Michael von Faulhaber und der Jazz-Pianist Michael Wollny.
Sie stehen vor dem Celtis-Gymnasium. Die Schule wurde 1632 auf Weisung des Schwedenkönigs Gustav II. Adolf als Gymnasium Gustavianum gegründet. Das heutige Schulhaus von Carl Leimbach wurde 1881 übergeben. Seit 1964 trägt die Schule den Namen des Humanisten Conrad Celtis.
Du stehst vor einer Schule, dem Celtis-Gymnasium. Sie ist schon seit 1632 in Schweinfurt. Zuerst hieß sie Gymnasium Gustavianum, nach dem Schwedenkönig Gustav Adolf. Später hieß sie Gymnasium Ludovicianum, nach König Ludwig I. Seit 1964 trägt sie den Namen von Conrad Celtis, einem Humanisten, der in einem Dorf in der Nähe geboren wurde. Hier lernt man Latein und Englisch, im humanistischen Zweig später auch Griechisch. Welche Sprache würdest du gern lernen?
Koordinaten: 50.0472, 10.2277 · auf der Karte