Sie stehen vor dem Museum Ravensburger in der Marktstraße 26. Dieses Haus erzählt zwei Geschichten, die eines Patrizierhauses und die eines Verlags. Es gehört zu den ältesten Patrizierhäusern der Stadt und steht unter Denkmalschutz. Zuerst das Patrizierhaus. 1416 legte die Fernhändlerfamilie Möttelin hier ihren Familiensitz an. Sie ließ auf die beiden vorhandenen Stockwerke ein weiteres setzen und ein neues Dach aufschlagen. Diese Form ist bis heute erhalten. 1473 erwarb die Familie Besserer das Haus. Sie zählte zu den reichsten Bürgern der Stadt und gehörte zur großen Handelsgesellschaft. 1500 erbten es die mit ihr verschwägerten Freiherren Schellenberg zu Kisslegg, verloren es aber nach einer Zwangsversteigerung. Ab 1660 wohnten verschiedene Patrizierfamilien im Haus. 1737 bezog es Franz Joseph von Gerer, drei Jahre später wurde er zum Bürgermeister gewählt. Er ließ repräsentative Räume neu ausstatten. Im ersten Stock sehen Sie heute eine Deckenmalerei der vier Kardinaltugenden: Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßigung und Klugheit. Die Fassadenmalerei entstand 1788 im Auftrag des Bürgermeisters Franz Balthasar. Dann der Verlag. 1896 wurde das Gebäude zum Stammhaus des Buch- und Spieleverlags Otto Maier Verlag, später Ravensburger Verlag. Bis 1962 wurde hier das gesamte Verlagsgeschäft abgewickelt. Ab 1962 zogen die Spielefertigung und der Spieleverlag aus, 2005 schließlich der Buchverlag. Von September 2007 bis Mai 2010 wurde das Stammhaus zum Museum umgebaut. Im Museum erfahren Besucher, wie Spiele gemacht werden, welche Berufe es in einem Verlag gibt und wie die Passform der Puzzleteile sichergestellt wird. Im Erdgeschoss geht es um den Firmengründer Otto Maier und die Unternehmensgeschichte, mit seinem Schreibtisch und dem ersten Ravensburger Brettspiel „Reise um die Erde“. Im ersten Stock zeigt „Das verrückte Labyrinth“, wie ein Brettspiel entwickelt wird. Im zweiten Obergeschoss stehen die Buchreihen im Mittelpunkt, etwa „Wieso? Weshalb? Warum?“. Dazu stehen 1300 Spiele, Puzzles und andere Produkte zum Spielen und Lesen bereit.
Sie stehen vor dem Museum Ravensburger in der Marktstraße 26. Das Haus ist eines der ältesten Patrizierhäuser der Stadt. 1896 wurde es zum Stammhaus des Otto Maier Verlags, des späteren Ravensburger Verlags. Seit Mai 2010 zeigt es die Geschichte des Spiele- und Buchverlags.
Hier hat der Ravensburger Verlag angefangen. 1896 wurde das Haus sein Stammhaus. Heute ist hier ein Museum. Du kannst erfahren, wie Spiele gemacht werden und wie man sicherstellt, dass Puzzleteile genau zusammenpassen. 1300 Spiele, Puzzles und Bücher liegen zum Spielen und Lesen bereit. Das erste Brettspiel des Verlags hieß „Reise um die Erde“. Das Haus ist viel älter als der Verlag: Schon 1416 setzte eine Händlerfamilie hier ein Stockwerk auf. Welches Spiel spielst du am liebsten?
Koordinaten: 47.7803, 9.615542 · auf der Karte