Sie stehen vor der Wobau-Welle, einem Wohn- und Geschäftshaus in der Altstadt, Regierungsstraße 37a bis 37e. Es liegt östlich der Regierungsstraße, nördlich der Großen Klosterstraße und südlich der Goldschmiedebrücke. Das Haus erstreckt sich in etwa von Nord nach Süd auf einer Erhebung über dem linken Ufer der Elbe, zu der das Gelände östlich des Hauses hin abfällt. Direkt an der Südseite steht das Denkmal Telemann und die 4 Temperamente, südöstlich das Johann-Bernhard-Basedow-Denkmal. Das Haus entstand in den 1960er Jahren in Plattenbauweise, ist etwa 135 Meter lang und 15 Meter breit. Im Volksmund nannte man es wohl in Anlehnung an eine ursprüngliche Nutzung Bauarbeiterhotel. Beim Bau überbaute man die Heiligegeiststraße und in Teilen den historischen St.-Annen-Durchgang. Im Erdgeschoss liegen Ladengeschäfte, nach Osten ausgerichtet, in der DDR-Zeit unter anderem ein Intershop. Darüber folgen sieben Geschosse mit Wohnungen, fünf Eingänge auf der Westseite führen zu 140 Wohnungen. Das Haus gehört der Wobau, der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Magdeburgs. Sie schrieb eine Neugestaltung des Blocks aus, bei der sich 2009 die Architektin Sandra Oheim mit ihrem Büro arc architekturconzept durchsetzte. Schauen Sie auf die Ostfassade. Die Elbe durchquert Magdeburg auf einer Länge von 21,1 Kilometern, und weil sie nah ist, thematisierte der Entwurf das Wasser. Geschwungene Formen, gebogene Linien und unterschiedliche Balkon-Elemente erinnern an sich bewegendes Wasser. Zugleich bildet sich eine Fassadenstruktur, die man als Buchstaben W lesen kann. Im Sommer 2013 wurde die veränderte Fassade enthüllt, und der Name Wobau-Welle setzte sich durch. Für die Neugestaltung erhielt das Haus den Architekturpreis AIT-Award. Die Sanierung kostete drei Millionen Euro, davon flossen 1,7 Millionen in die Sanierung der Balkone.
Sie stehen vor der Wobau-Welle, Regierungsstraße 37. Das 135 Meter lange Wohnhaus entstand in den 1960er Jahren in Plattenbauweise. 2013 wurde die neu gestaltete Ostfassade enthüllt: Geschwungene Formen und unterschiedliche Balkone erinnern an bewegtes Wasser.
Dieses Haus ist 135 Meter lang. Es wurde in den 1960er Jahren gebaut, aus großen Platten. Früher sagten die Leute dazu Bauarbeiterhotel. 2013 bekam es eine neue Fassade. Die Architektin Sandra Oheim dachte dabei an die Elbe, die nicht weit entfernt fließt. Darum hat die Wand geschwungene Linien und Balkone in verschiedenen Formen. Sie sollen aussehen wie sich bewegendes Wasser. Schau genau hin: Kannst du in der Fassade einen Buchstaben entdecken? Es ist ein W. Wie würdest du die Balkone gestalten?
Koordinaten: 52.12864, 11.63781 · auf der Karte