Sie stehen vor dem Kulturhistorischen Museum, Otto-von-Guericke-Straße 68 bis 73, nur wenige Meter vom Dom entfernt. Das Gebäude entstand von 1901 bis 1906 als städtisches Museum für Kunst und Kunstgewerbe und wurde am 17. Dezember 1906 als Kaiser-Friedrich-Museum eröffnet. Entworfen haben es die Wiener Architekten Friedrich Ohmann und August Kirstein, erster Direktor war der Kunsthistoriker Theodor Volbehr. Das Museum wuchs durch private Gaben und Ankäufe aus Europa. Ab 1933 waren die Nationalsozialisten bemüht, unliebsame Objekte zu entfernen. 1937 wurden in der Aktion „entartete Kunst“ nachweislich 254 Werke beschlagnahmt, viele davon wurden vernichtet. Unter den Künstlern waren Ernst Barlach, Lyonel Feininger, Paul Klee, Oskar Kokoschka und Emil Nolde. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Gebäude stark zerstört. Ein großer Teil der ausgelagerten Sammlungen ging verloren, darunter das Gemälde von Vincent van Gogh Der Maler auf dem Weg nach Tarascon. Das Haus wurde zum großen Teil wieder aufgebaut und restauriert. Heute teilt es sich das Gebäude mit dem Museum für Naturkunde. Gehen Sie in Gedanken in den Großen Saal. Er ist in Anlehnung an das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg wie ein Kirchenraum mit Krypta gestaltet und hieß ursprünglich Saal der Magdeburger Altertümer. Nach dem Krieg veränderte unter anderem eine Zwischendecke seinen Charakter. Ab 1997 wurde er saniert, und 2001 wurde er als Kaiser-Otto-Saal wiedereröffnet. Hier steht seit Ende der 2010er Jahre das Original des Magdeburger Reiters, den wir am Alten Markt gesehen haben, dazu eine barocke Weihnachtskrippe. Ein dreiteiliges Wandgemälde von Arthur Kampf, 1905 und 1906 entstanden, zeigt Szenen aus dem Leben Ottos des Großen. Wir haben mit Otto begonnen, und mit Otto endet dieser Rundgang. Das Museum zeigt, was dazwischen lag. Die Archäologie umfasst 400.000 Funde aus 200.000 Jahren Menschheitsgeschichte, darunter den Faustkeil von Hundisburg. Dazu kommen 11.000 Münzen und 2.400 Medaillen. Im Innenhof erleben Schüler seit 1995 von Frühling bis Herbst in der Megedeborch das mittelalterliche Magdeburg, indem sie in die Rolle verschiedener Berufsgruppen schlüpfen. Im Museumsshop gibt es einen Magdeburger Reiter von Playmobil, mit dem der Hersteller zum ersten Mal ein Kunstwerk nachbaute. Von 1952 bis 1990 war Magdeburg DDR-Bezirksstadt, seit 1990 ist es Landeshauptstadt, und 2005 feierte die Stadt ihr 1200-jähriges Stadtjubiläum. Eigene Zeit braucht das Naturschutzgebiet Kreuzhorst in der mittleren Elbeniederung, einer der wenigen verbliebenen naturnahen Auenwaldkomplexe.
Sie stehen vor dem Kulturhistorischen Museum, Otto-von-Guericke-Straße 68 bis 73, nur wenige Meter vom Dom entfernt. Es wurde 1906 als Kaiser-Friedrich-Museum eröffnet und zeigt vor allem die Geschichte der Stadt. Im Kaiser-Otto-Saal steht das Original des Magdeburger Reiters.
Du stehst vor dem Kulturhistorischen Museum. Es wurde 1906 eröffnet und erzählt die Geschichte von Magdeburg. Hier steht der echte Magdeburger Reiter, den du vom Alten Markt kennst, im Kaiser-Otto-Saal. Im Museum gibt es einen Faustkeil, der 200.000 Jahre alt ist. Im Innenhof spielen Schüler seit 1995 im Sommerhalbjahr das mittelalterliche Magdeburg nach. Sie schlüpfen in die Rollen verschiedener Berufe und üben Handwerke aus. Das Museum verkauft sogar einen Reiter aus Playmobil. Welchen Beruf würdest du in der Megedeborch ausprobieren?
Koordinaten: 52.1256, 11.6295 · auf der Karte