Sie stehen an der Luthereiche, im Osten der Altstadt. Sie steht in einem mit Sandstein eingefassten Areal an einem Kreisverkehr. Der Baum ist nach seiner Art eine Stieleiche. Er soll ungefähr die Stelle vor dem Elstertor bezeichnen, an der Martin Luther am 10. Dezember 1520 vor Wittenberger Studenten die päpstlichen Canonischen Rechte und die Bannandrohungsbulle Exsurge Domine des Papstes Leo X. verbrannte. Mit den Worten, weil du den Heiligen des Herrn gelästert hast, so verzehre dich das ewige Feuer, vollzog er auch äußerlich die Trennung von der römischen Kirche. Das ist der Grund, warum hier ein Baum steht. Zur Geschichte des Baumes: 1813 fällten die Franzosen im Freiheitskrieg die Eiche. Am 25. Juni 1830 pflanzte man wieder eine neue. Schauen Sie auf die Anlage: 1924 wurde sie in der heutigen Form mit dem Paul-Friedrich-Brunnen und einer Steinbank vom Bildhauer Wilhelm Rex errichtet.
Sie stehen an der Luthereiche, im Osten der Altstadt, an einem Kreisverkehr. Der Baum soll ungefähr die Stelle vor dem Elstertor bezeichnen, an der Martin Luther am 10. Dezember 1520 die Bannandrohungsbulle des Papstes verbrannte. Die heutige Eiche wurde 1830 gepflanzt.
Hier steht eine Eiche, die Luthereiche. Sie erinnert an das, was Martin Luther 1520 vor der Stadt tat: Er verbrannte ein Schreiben des Papstes, mit dem ihm gedroht wurde, und päpstliche Rechtsbücher. Damit trennte er sich auch äußerlich von der römischen Kirche. Der Baum, den du siehst, ist nicht der erste. Die Franzosen fällten den ersten 1813, und 1830 pflanzte man eine neue Eiche. Wie viele Jahre sind es von 1830 bis heute?
Koordinaten: 51.8641, 12.6556 · auf der Karte