Sie stehen vor der Wilhelm-Galerie. Sie steht unter Denkmalschutz und füllt den weitläufigen Bereich zwischen Wilhelm-, Hospital-, Körner- und Asperger Straße. Ein Einkaufszentrum in einer Kaserne. Die Ulanenkaserne wird 1856 erstmals urkundlich erwähnt. Danach wurde sie mehrfach erweitert. Die letzte größere Maßnahme ist für 1915 belegt. Sie ersetzte mehrere Kasernen- und Magazinbauten, die schon früher an dieser Stelle standen. Das Haus, das Sie sehen, ist also eines von mehreren auf demselben Grund. Schauen Sie die Fassade entlang. Es ist ein langgestreckter, dreigeschossiger Massivbau, teilweise aus Sandstein errichtet. Eckrisalite zieren ihn bis heute. Im Inneren zieht sich ein langgestrecktes Oberlicht durch das Gebäude. Es beherbergt unter anderem Apotheken, Kleidungsgeschäfte und Restaurants. Das Wort Kaserne führt zurück zu einer Seite Ludwigsburgs, die wir schon gestreift haben. Das Ludwigsburg Museum beschreibt die Stadt auch als Garnisonsstandort. Die lutherische Garnisonskirche am Marktplatz ist uns begegnet. 1903 bekamen die Soldaten eine neue, und die alte wurde den Katholiken überlassen.
Sie stehen vor der Wilhelm-Galerie, einem denkmalgeschützten Bau im Bereich von Wilhelm-, Hospital-, Körner- und Asperger Straße. Erstmals urkundlich erwähnt wurde er 1856 als Ulanenkaserne. Heute ist darin ein Einkaufszentrum mit Apotheken, Kleidungsgeschäften und Restaurants.
Das lange Haus mit drei Stockwerken war früher eine Kaserne, die Ulanenkaserne. 1856 steht sie zum ersten Mal in einer Urkunde. Sie wurde immer wieder erweitert, die letzte größere Maßnahme war 1915. Früher standen hier schon andere Kasernen und Lagerhäuser. Heute ist ein Einkaufszentrum darin, mit Apotheken, Kleidergeschäften und Restaurants. Innen zieht sich ein langes Fenster in der Decke durch das Haus, ein Oberlicht. Schau die Ecken des Hauses an: Dort ragen Teile nach vorn, die Eckrisalite. Findest du sie?
Koordinaten: 48.896362, 9.188758 · auf der Karte