Sie stehen in der Maximilianstraße, der in Ost-West-Richtung verlaufenden Hauptstraße der Lindauer Altstadt. Sie liegt zwischen dem ehemaligen Klostergebiet um den heutigen Stifts- oder Marktplatz und dem Hafen. Sie ist 230 Meter lang und im Mittel 15 Meter breit, an der breitesten Stelle bei Haus Nummer 5 sind es zwanzig Meter. Sie ist Teil der als Denkmal geschützten Altstadt. Ihr mittelalterlicher Grundriss ist weitgehend erhalten, und sehr viele Häuser stehen noch in ihrer ursprünglichen Maßstäblichkeit. In der Mitte, auf dem zentralen Platz, steht ein repräsentatives Rat- und Geschäftshaus mit Prachtfassade nach Süden zum Hafen: unten die Markthalle, oben der Ratssaal. Der Platz hieß einst Reichsplatz, denn Lindau war eine Reichsstadt. Zum Ende dieser Zeit gibt es zwei Angaben: 1800 und 1803, als die Stadt mediatisiert wurde. Die Maximilianstraße ist eher eine in sich geschlossene Promenade als eine Durchgangsstraße. Der Grund liegt wohl in der früheren Trennung der Insel in einen Klosterbezirk und ein weltliches Dorf. Parallel verlaufen im Süden die Ludwigstraße und im Norden die Grub. An ihrem gekurvten Verlauf sieht man noch, dass sie innerhalb der mittelalterlichen Befestigung der Insel entstanden. Auch die Namen der Maximilianstraße wechselten. Beim Sünfzen hieß die Straße Alter Markt, im mittleren Teil Brodplatz, nach Westen Mezg, benannt nach der Wurst- und Fleischherstellung. Um 1815, nur neun Jahre nachdem Lindau zu Bayern gekommen war, wurde sie erstmals Maximilianstraße, nach Max I., dem ersten bayerischen König. 1936 benannte man sie wieder in Hauptstraße um. Eine zwischenzeitliche Umbenennung nach Hitler wurde nach dem Zweiten Weltkrieg rückgängig gemacht, in den 1980er Jahren hieß sie wieder Maximilianstraße. Seit 1973 ist sie Fußgängerzone. Einige Häuser an der Brotlaube weisen noch in die Gotik zurück, genannt wird das Jahr 1386. Das Haus Zum Sünfzen, Hausnummer 1, wird 1358 erstmals erwähnt. Bis 1815 war es das Gemeinschaftshaus der Fernkaufleute, der sogenannten Lindauer Geschlechter. Sein heutiger Zustand geht auf eine Renovierung von 1901 zurück. An der Engel-Apotheke, Nummer 5, stammen Turm und Fassade von 1894. Der Stadtbrand von 1728 verwüstete den Stiftsbezirk und einen Teil der Altstadt, der Wiederaufbau um den Marktplatz erfolgte im damaligen Barockstil. In der Neuzeit schlossen sich zwei später gebaute Straßenblöcke an. Am auffälligsten ist dort die Hauptpost: Ihre prachtvolle Fassade ist nicht mehr auf die Maximilianstraße ausgerichtet, sondern auf Passanten, die die Insel vom Bahnhof oder vom Hafen her betreten.
Sie stehen in der Maximilianstraße, der Hauptstraße der Lindauer Altstadt. Sie verläuft in Ost-West-Richtung zwischen dem früheren Klostergebiet und dem Hafen, ist 230 Meter lang und seit 1973 Fußgängerzone. Sie gehört zum geschützten Denkmalensemble der Altstadt.
Du bist in der Hauptstraße der Altstadt, der Maximilianstraße. Sie ist 230 Meter lang und nur für Fußgänger, seit 1973. Früher hieß sie anders. Das Stück beim Sünfzen hieß Alter Markt, das mittlere Brodplatz, das westliche Mezg. Ihren heutigen Namen hat sie von einem König, Max dem Ersten. In der Mitte steht ein Haus mit einer Markthalle unten und einem Ratssaal oben. Schau dich um: Findest du einen Turm an einer Apotheke? Der Turm der Engel-Apotheke ist von 1894.
Koordinaten: 47.546, 9.68389 · auf der Karte