Sie stehen vor dem Dompfarrhaus am Domplatz, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Dom und Schloss. Hier ist die letzte Station Ihres Rundgangs. Das Haus wurde in den Jahren 1901 bis 1903 auf dem Gelände des ehemaligen kurfürstlichen Bienengartens errichtet. Schon 1873 hatte das Domkapitel bei Otto Augener einen ersten Entwurf in Auftrag gegeben. Gebaut wurde das Haus aber erst ein Vierteljahrhundert später, von Jakob Fachinger, der wenig später auch das Domküsterhaus verantwortete, das Sie schon kennen. Schauen Sie auf das Material. Man wählte Bruchstein, um das Gebäude optisch an den Dom und die benachbarte Burgmauer anzugleichen, die zu dieser Zeit unverputzt waren. Das Haus hat zwei Geschosse und einen rechteckigen Grundriss und einen Giebelrisalit. Fenster und Türen haben profilierte Werksteingewände. Im Giebel, der von einer Kreuzblume gekrönt wird, sitzen Dreipassfenster und eine Vierpassrosette. Der Garten ist von einer Bruchsteinmauer umgeben. In sie ist ein Relief des Wappens von Johann Philipp von Walderdorff eingefügt, der von 1756 bis 1768 Bischof von Trier war. Auf den spätbarocken Torpfosten stehen Vasen. Das Gebäude ist ein Kulturdenkmal aus geschichtlichen, kulturellen und städtebaulichen Gründen. Seit dem Sommer 2022 wird das ehemalige Dompfarrhaus von der Limburger Dommusik genutzt. Damit sind Sie wieder auf dem Domberg, wo der Rundgang mit dem Dom begann. Sie haben einen Friedhof und eine Kapelle gesehen, ein Bischofshaus und ein Museum, eine Burg und Fachwerk aus dem 13. und 17. Jahrhundert. Die mittelalterliche Altstadt Limburgs ist gut erhalten und wurde in einer aufwändigen Sanierung erneuert. Eigene Zeit braucht die Brückenvorstadt auf der anderen Lahnseite. Sie wurde 1564 erstmals unter dem Namen Keuch erwähnt und brannte 1795, nach dem Einmarsch französischer Truppen, fast vollständig ab.
Sie stehen vor dem Dompfarrhaus am Domplatz, neben Dom und Burg. Jakob Fachinger baute das Bruchsteinhaus 1901 bis 1903 auf dem Gelände des ehemaligen kurfürstlichen Bienengartens. Der Bruchstein sollte es dem damals unverputzten Dom angleichen. Seit 2022 nutzt es die Dommusik.
Das ist das Dompfarrhaus. Es wurde von 1901 bis 1903 gebaut, aus Bruchsteinen. Das hatte einen Grund: Es sollte zum Dom und zur Burgmauer passen, die damals ohne Putz waren. Such die Mauer um den Garten. In ihr steckt das steinerne Wappen eines Bischofs von Trier, Johann Philipp von Walderdorff. Auf den Torpfosten stehen Vasen. Heute nutzt die Limburger Dommusik das Haus. Hier endet unser Rundgang. Welcher Ort hat dir am besten gefallen?
Koordinaten: 50.388424, 8.067001 · auf der Karte